Schlussbetrachtung
摘要
Die Anforderungen an Controller befinden sich in dem beständigen Wandel, der sich in den letzten Jahren durch die Megatrends Digitalisierung/Künstliche Intelligenz und Internationalisierung noch beschleunigt hat. Damit Controller die an sie gestellten Aufgaben erfüllen können und letztlich das Berufsbild des Controllers eine Zukunft hat, ist es erforderlich, dass sich die Kompetenzen von Controllern weiterentwickeln. Das im Buch vorgestellte Kompetenzmodell stellt ein systematisches, nach Aufgaben- und Karrierestufen differierendes Personalentwicklungskonzept dar. Controller werden hierdurch in die Lage versetzt, die erforderlichen Kompetenzen zu erwerben. Im Mittelpunkt steht dabei die Definition von Rollenprofilen, die Festlegung der Soll-Kompetenzen, die Erhebung der Ist-Kompetenzen sowie - bei Soll-/Ist-Abweichungen - die Definition von geeigneten Weiterbildungsmaßnahmen. Neben den traditionell bei Controllern dominierenden Fach- und Methodenkompetenzen liegt das besondere Augenmerk auf den interkulturellen und den digitalen Kompetenzen, da diese im Zuge der Wandlung vom „Erbsenzähler“ zum Business Partner und Change Agent eine entscheidende Rolle spielen. Ein zusätzlicher, bislang wenig berücksichtigter Aspekt ist, dass es neben der Kompetenzentwicklung des Einzelnen auch die Entwicklung von Teamkompetenzen. erforderlich ist. Ohne die sinnvolle Kombination und Abstimmung der Kompetenzen der einzelnen Mitarbeitenden im Controlling ist eine fruchtbare Zusammenarbeit nicht möglich. Durch die Anwendung des Kompetenzmodells wird Mitarbeitern und Führungskräften im Controlling ein Karrierepfad aufgezeigt. Zudem werden durch die Fundierung durch empirische Untersuchungen Impulse für die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Themenbereich Kompetenzentwicklung im Finanzbereich gegeben.