Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, ist es für Mitarbeitende im Controlling wichtig, ihre Kompetenzen systematisch weiterzuentwickeln. Dieses Kapitel entwickelt ein Controller-Kompetenzmodell als fundierte Grundlage hierfür. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Digitalisierung, die Datenverfügbarkeit und die steigenden Erwartungen der internen Stakeholder die Rolle des Controllers deutlich verändern. Auf dieser Basis zeigt das Kapitel, welche Bausteine ein Kompetenzmodell benötigt und wie es aus einem klar formulierten, zukünftigen Zielbild der Controlling-Funktion abgeleitet wird. Ein zentrales Element ist die Übersetzung des Zielbilds in konsistente Rollenbilder, die den Wandel vom Zahlenlieferanten zum analytischen und strategisch wirksamen Business Partner unterstützen. Darauf aufbauend wird beschrieben, wie die benötigten Kompetenzen strukturiert bestimmt werden und warum dabei mehrere Kompetenzkategorien erforderlich sind: fachliche Kompetenzen im Controlling, fachübergreifende Kompetenzen entlang zentraler Unternehmensbereiche, methodische Kompetenzen zur Analyse, Strukturierung und Problemlösung, digitale Kompetenzen von Business Intelligence bis zu Predictive- und Prescriptive-Ansätzen sowie persönliche Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Reflexionsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft. Insgesamt liefert das Kapitel einen praxisorientierten Rahmen, um Kompetenzlücken sichtbar zu machen, Entwicklungswege zu planen und die Zukunftsfähigkeit der Controlling-Organisation gezielt zu stärken.

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Controller-Kompetenzmodell

  • Stephan Schöning,
  • Viktor Mendel,
  • Eva Gold

摘要

Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, ist es für Mitarbeitende im Controlling wichtig, ihre Kompetenzen systematisch weiterzuentwickeln. Dieses Kapitel entwickelt ein Controller-Kompetenzmodell als fundierte Grundlage hierfür. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Digitalisierung, die Datenverfügbarkeit und die steigenden Erwartungen der internen Stakeholder die Rolle des Controllers deutlich verändern. Auf dieser Basis zeigt das Kapitel, welche Bausteine ein Kompetenzmodell benötigt und wie es aus einem klar formulierten, zukünftigen Zielbild der Controlling-Funktion abgeleitet wird. Ein zentrales Element ist die Übersetzung des Zielbilds in konsistente Rollenbilder, die den Wandel vom Zahlenlieferanten zum analytischen und strategisch wirksamen Business Partner unterstützen. Darauf aufbauend wird beschrieben, wie die benötigten Kompetenzen strukturiert bestimmt werden und warum dabei mehrere Kompetenzkategorien erforderlich sind: fachliche Kompetenzen im Controlling, fachübergreifende Kompetenzen entlang zentraler Unternehmensbereiche, methodische Kompetenzen zur Analyse, Strukturierung und Problemlösung, digitale Kompetenzen von Business Intelligence bis zu Predictive- und Prescriptive-Ansätzen sowie persönliche Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Reflexionsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft. Insgesamt liefert das Kapitel einen praxisorientierten Rahmen, um Kompetenzlücken sichtbar zu machen, Entwicklungswege zu planen und die Zukunftsfähigkeit der Controlling-Organisation gezielt zu stärken.