Leadership und Management können und dürfen nicht länger nur auf die Kunst des Wirtschaftens als Umgang mit Knappheit und die soziale Teilhabe als Sorgetätigkeit beschränkt werden. Führungskräfte müssen quasi als dritte Dimension bewusst und zielgerichtet unter den Bedingungen von Tradeoffs und Ambiguitäten Nachhaltigkeit und damit die sozial-ökologische Transformation vorantreiben. Hochschulen sollen dabei in ihren Sozialmanagement-Studiengängen darauf vorbereiten und (vielleicht mehr noch) die derzeit tätigen Führungskräfte in diese Richtung weiterbilden und durch Training on the Job mit ihnen diese neuen Ziele und Inhalte im Führungshandeln einüben. Dazu bedarf es neuer Führungskompetenzen, die die Energie individueller, organisationaler und kollektiver Widerstände, Hindernisse und auch platter Ausreden nutzen, um mit positiven Narrativen aktiv nachhaltigere Organisationen im sozialen Bereich zu gestalten. Somit soll an dieser Stelle ein Beitrag dazu geleistet werden, die noch kaum beachtete Mesoperspektive (vgl. Dietz et al. 2024, S. 6) und deren Bedeutung für die Transformation herauszuarbeiten und herauszustellen. Denn neben der Makroperspektive, die sich u. a. mit der Überwindung oder der Reform des vorherrschenden Wirtschaftssystems beschäftigt, und der Individualperspektive, die das Handeln Einzelner fokussiert, ist gerade die Mesoperspektive, das Handeln in Unternehmen und Organisationen, entscheidend für die Umsetzung einer Transformation.

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Führung in sozialen Organisationen als Motor der sozial-ökologischen Transformation – Lehr- und Lernfelder im Studium

  • Armin Schneider

摘要

Leadership und Management können und dürfen nicht länger nur auf die Kunst des Wirtschaftens als Umgang mit Knappheit und die soziale Teilhabe als Sorgetätigkeit beschränkt werden. Führungskräfte müssen quasi als dritte Dimension bewusst und zielgerichtet unter den Bedingungen von Tradeoffs und Ambiguitäten Nachhaltigkeit und damit die sozial-ökologische Transformation vorantreiben. Hochschulen sollen dabei in ihren Sozialmanagement-Studiengängen darauf vorbereiten und (vielleicht mehr noch) die derzeit tätigen Führungskräfte in diese Richtung weiterbilden und durch Training on the Job mit ihnen diese neuen Ziele und Inhalte im Führungshandeln einüben. Dazu bedarf es neuer Führungskompetenzen, die die Energie individueller, organisationaler und kollektiver Widerstände, Hindernisse und auch platter Ausreden nutzen, um mit positiven Narrativen aktiv nachhaltigere Organisationen im sozialen Bereich zu gestalten. Somit soll an dieser Stelle ein Beitrag dazu geleistet werden, die noch kaum beachtete Mesoperspektive (vgl. Dietz et al. 2024, S. 6) und deren Bedeutung für die Transformation herauszuarbeiten und herauszustellen. Denn neben der Makroperspektive, die sich u. a. mit der Überwindung oder der Reform des vorherrschenden Wirtschaftssystems beschäftigt, und der Individualperspektive, die das Handeln Einzelner fokussiert, ist gerade die Mesoperspektive, das Handeln in Unternehmen und Organisationen, entscheidend für die Umsetzung einer Transformation.