Im Jahr 1924 erschien die Promotionsarbeit des Prinzen Louis de Broglie (1892–1987), in welcher der junge Wissenschaftler behauptete, es bestünde kein Unterschied zwischen Wellen, die den ganzen Raum ausfüllen, und festen, greifbaren Teilchen. Auch wenn sich Welle und Teilchen kaum anschaulich miteinander vereinbaren lassen, so wurde doch ein mathematischer Formalismus gefunden, der die beiden komplementären Erscheinungen miteinander verband. Diese epochale Idee veränderte die Vorstellung von der Materie grundlegend. Die sich daraus ableitende Quantenchemie ermöglicht es seitdem, viele Fragen der Chemie zu beantworten. Das vorliegende Lehrstück «Quantenchemie farbiger Stoffe mit Heisenberg und Einstein» beantwortet die Frage, weshalb Stoffe farbig sind, aufgrund dieses Welle-Teilchen-Dualismus.

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Quantenchemie farbiger Stoffe mit Heisenberg und Einstein

  • Günter Baars

摘要

Im Jahr 1924 erschien die Promotionsarbeit des Prinzen Louis de Broglie (1892–1987), in welcher der junge Wissenschaftler behauptete, es bestünde kein Unterschied zwischen Wellen, die den ganzen Raum ausfüllen, und festen, greifbaren Teilchen. Auch wenn sich Welle und Teilchen kaum anschaulich miteinander vereinbaren lassen, so wurde doch ein mathematischer Formalismus gefunden, der die beiden komplementären Erscheinungen miteinander verband. Diese epochale Idee veränderte die Vorstellung von der Materie grundlegend. Die sich daraus ableitende Quantenchemie ermöglicht es seitdem, viele Fragen der Chemie zu beantworten. Das vorliegende Lehrstück «Quantenchemie farbiger Stoffe mit Heisenberg und Einstein» beantwortet die Frage, weshalb Stoffe farbig sind, aufgrund dieses Welle-Teilchen-Dualismus.