State of the Art zu Karriereübergängen
摘要
Dieses Kapitel ordnet „Karriereübergänge“ theoretisch und empirisch ein. Die Ausgangsfrage ist, welche Konzepte Übergänge jenseits linearer Laufbahnen erklären und wo die derzeitige Forschung an Grenzen stößt. Das Kapitel stellt zentrale Ansätze vor, die Karriere als gestaltbaren Prozess verstehen und Anpassungsfähigkeit sowie Passung betonen. Dabei wird deutlich, dass sich Erfolg nicht nur über formale Merkmale, sondern auch über subjektive Kriterien beschreiben lässt. Die Literatur zeigt jedoch methodische und inhaltliche Lücken: Häufig fehlen einheitliche Erfolgsdefinitionen, und organisationale Bewertungspraktiken werden zu wenig berücksichtigt. Empirisch zeigt die Literatur eine Schieflage: dominierende anglophone Datenbasen, Fokus auf School-to-Work-Übergänge, uneinheitliche Erfolgsdefinitionen und eine Unterbelichtung aufgabenbezogener Evidenz. Ziel ist es, trotz dieser Defizite ein differenziertes und praxisnahes Bild moderner Karrierewege zu zeichnen.