Wie im vorausgegangenen Kapitel dargelegt wurde, handelt es sich bei Diversität im Journalismus um eine Voraussetzung für die Repräsentation der Gesellschaft und bei Organisationen um Orte, die Ungleichheit (re-)produzieren und dadurch Barrieren für Diversität aufbauen bzw. aufrechterhalten. In diesem Kapitel soll das Zusammenwirken von Organisation und Diversität bzw. Ungleichheit für den Journalismus anhand des Forschungsstands tiefergehend nachvollzogen werden. Ziel des Kapitels ist es, zunächst eine Vergleichsgrundlage für journalistische Neugründungen zu erarbeiten, indem die Forschung zu Diversität und Ungleichheit in den Redaktionen etablierter Presseverlage und Rundfunksender sowie in den sogenannten Alternativmedien (z. B. alternativer Frauenmedien) betrachtet wird. Durch die Aufarbeitung des Forschungsstands zu etablierten Redaktionen einerseits und Alternativmedien andererseits kann ein umfassender Überblick über den organisationalen Umgang mit Diversität und Ungleichheit im Journalismus geschaffen werden, zumal mit den Alternativmedien auch eine historische Perspektive auf die Formate der Frauenbewegungen einbezogen wird. Diese Vergleichsgrundlage aus etablierten Redaktionen und Alternativmedien soll für zentrale Kategorien und Forschungskomplexe sensibilisieren, unter denen im dritten Abschnitt auch der bisherige Forschungsstand zu Neugründungen beleuchtet wird. Darüber hinaus wird hier anhand der bestehenden Forschung erörtert, welche Besonderheiten angesichts dieses Forschungsgegenstands empirisch berücksichtigt werden müssen.

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Forschungsstand

  • Maike Suhr

摘要

Wie im vorausgegangenen Kapitel dargelegt wurde, handelt es sich bei Diversität im Journalismus um eine Voraussetzung für die Repräsentation der Gesellschaft und bei Organisationen um Orte, die Ungleichheit (re-)produzieren und dadurch Barrieren für Diversität aufbauen bzw. aufrechterhalten. In diesem Kapitel soll das Zusammenwirken von Organisation und Diversität bzw. Ungleichheit für den Journalismus anhand des Forschungsstands tiefergehend nachvollzogen werden. Ziel des Kapitels ist es, zunächst eine Vergleichsgrundlage für journalistische Neugründungen zu erarbeiten, indem die Forschung zu Diversität und Ungleichheit in den Redaktionen etablierter Presseverlage und Rundfunksender sowie in den sogenannten Alternativmedien (z. B. alternativer Frauenmedien) betrachtet wird. Durch die Aufarbeitung des Forschungsstands zu etablierten Redaktionen einerseits und Alternativmedien andererseits kann ein umfassender Überblick über den organisationalen Umgang mit Diversität und Ungleichheit im Journalismus geschaffen werden, zumal mit den Alternativmedien auch eine historische Perspektive auf die Formate der Frauenbewegungen einbezogen wird. Diese Vergleichsgrundlage aus etablierten Redaktionen und Alternativmedien soll für zentrale Kategorien und Forschungskomplexe sensibilisieren, unter denen im dritten Abschnitt auch der bisherige Forschungsstand zu Neugründungen beleuchtet wird. Darüber hinaus wird hier anhand der bestehenden Forschung erörtert, welche Besonderheiten angesichts dieses Forschungsgegenstands empirisch berücksichtigt werden müssen.