Dieses Kapitel verbindet machtkritische Dramaturgie mit Diversität und schafft damit eine dramaturgische Sprache für Diversität in der Stoffentwicklung. Dabei werden die Erzählweisen der Diversität systematisiert. Unter dem Begriff der Repräsentation wird untersucht, was passiert, wenn Diversität gezeigt, aber nicht erzählt wird. Die Rolle des patriarchalen Blicks und seine Bedeutung für Figuren aus marginalisierten Gruppen, wird als defizitäre Erzählung näher beschrieben. Unter dem Konzept der kongruenten Erzählung, werden die Positionierungen von Autor*innen und Publikum untersucht, sowie die Möglichkeiten einer kritischen und fürsorglichen Recherche.

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Dramaturgie und Diversität

  • Letícia Milano,
  • Johanna Faltinat

摘要

Dieses Kapitel verbindet machtkritische Dramaturgie mit Diversität und schafft damit eine dramaturgische Sprache für Diversität in der Stoffentwicklung. Dabei werden die Erzählweisen der Diversität systematisiert. Unter dem Begriff der Repräsentation wird untersucht, was passiert, wenn Diversität gezeigt, aber nicht erzählt wird. Die Rolle des patriarchalen Blicks und seine Bedeutung für Figuren aus marginalisierten Gruppen, wird als defizitäre Erzählung näher beschrieben. Unter dem Konzept der kongruenten Erzählung, werden die Positionierungen von Autor*innen und Publikum untersucht, sowie die Möglichkeiten einer kritischen und fürsorglichen Recherche.