Neben einer Übersicht über alle Teile und einer kurzen Darstellung der Entstehungsgeschichte dieses Werkes, diskutiert dieses Kapitel die gesellschaftlichen Voraussetzungen von Repräsentation und Diversität in der Medienbranche im Zusammenhang mit der Art wie Filme entstehen und rezipiert werden. Dabei wird das Konzept der Empathielücke nach Emilia Roig herangezogen und die Verantwortung aller Medienschaffenden für die Narrative verdeutlicht, deren sie sich bedienen. Auch Unconscious Biases (unbewusste Vorurteile) und die damit einhergehenden toten Winkel spielen eine Rolle. Durch ihre intensive Praxisforschung haben die Autor*innen ein dramaturgisches Modell entwickelt, das auf der Annahme basiert, dass Diversität bereits maßgeblich in der Stoffentwicklung berücksichtigt werden sollte. Damit lassen sich nicht nur glaubwürdigere, sondern auch innovativere und relevantere Geschichten erzählen.

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Einführung

  • Letícia Milano,
  • Johanna Faltinat

摘要

Neben einer Übersicht über alle Teile und einer kurzen Darstellung der Entstehungsgeschichte dieses Werkes, diskutiert dieses Kapitel die gesellschaftlichen Voraussetzungen von Repräsentation und Diversität in der Medienbranche im Zusammenhang mit der Art wie Filme entstehen und rezipiert werden. Dabei wird das Konzept der Empathielücke nach Emilia Roig herangezogen und die Verantwortung aller Medienschaffenden für die Narrative verdeutlicht, deren sie sich bedienen. Auch Unconscious Biases (unbewusste Vorurteile) und die damit einhergehenden toten Winkel spielen eine Rolle. Durch ihre intensive Praxisforschung haben die Autor*innen ein dramaturgisches Modell entwickelt, das auf der Annahme basiert, dass Diversität bereits maßgeblich in der Stoffentwicklung berücksichtigt werden sollte. Damit lassen sich nicht nur glaubwürdigere, sondern auch innovativere und relevantere Geschichten erzählen.