Die Kommunikationsarbeit der Kirche im 20. Jahrhundert
摘要
Dieses Kapitel zeichnet die Entwicklung kirchlicher Kommunikation von weitgehender Skepsis in den 1950er-Jahren über experimentelle Kampagnen der 1990er bis zur digitalen Transformation nach, wobei sich die Kirche von traditionellen Milieugemeinschaften zu freiwilligen Überzeugungsgemeinschaften gewandelt hat. Während das Christentum global betrachtet starkes Wachstum verzeichnet, erleben Westeuropa und vor allem die deutschsprachigen Länder einen dramatischen Mitgliederschwund. Diese Transformation erfordert markensoziologische Kommunikationsstrategien, da Kirchen heute aktiv um Überzeugung werben müssen, anstatt auf selbstverständliche Zugehörigkeit bauen zu können, und dabei ihre vielfältigen sozialen Tätigkeitsfelder trotz rückläufiger Mitgliederzahlen sichtbar machen müssen.