Fazit
摘要
In den vorliegenden Überlegungen habe ich mich in meiner eigenen theoretischen und praktischen Unmöglichkeit reflektiert: Als Fachphilosoph habe ich keine bürgerliche Profession erworben; als Philosophischer Praktiker, Berater und Systemischer Therapeut habe ich meine wissenschaftliche Legitimation preisgegeben. Angesichts disziplinierender Professionen und professionalisierter Disziplinierungen habe ich mich mit dem Berufsethos des Anti-Professionellen zugewandt und im Gegenstand der „intellektuellen Redlichkeit“ sowohl meine eigene Erfahrung als auch die meiner Studierenden und Klientinnen erforscht. Möglichkeit und Unmöglichkeit einer „Klinischen Philosophie“ ließen Pflegewissenschaft und Philosophische Praxis als „Schicksalsgefährten“ erscheinen, die sehr viel weniger eine „praktische“ Frage des Gesundheitswesens bedeuten als vielmehr eine kulturelle Selbstbefragung über die eigenen Praxen der Theoriebildung und Bildungstheorie.