Embodiment – ein neuer Ansatz für die ökonomische Bildung?! Theoretische Ansätze und erste didaktische Überlegungen am Beispiel von Transformationskompetenzen
摘要
Dieser Artikel soll dazu anregen, Gewohntes und Bekanntes aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Noch immer werden Körper und Geist als zwei unabhängige Substanzen betrachtet. Dabei zeigen die aktuellen Entwicklungen und bekannten Positionen in der Psychologie und Kognitionswissenschaft (Dennett, 2018; Koch, 2013; Storch et al., 2017; Varela et al., 2016), in den Neurowissenschaften (Damasio, 2004, 2013), in der Philosophie (Fingerhut et al., 2021; Merleau-Ponty, 2003; Polanyi, 1985; Ryle, 1969), der Pädagogik (Apelojg, 2023; Awad, 2021; Dewey, 1993; Neuweg, 2020; Wehren, 2020) und den Wirtschaftswissenschaften (Gordon et al., 2021) in eine andere Richtung: eine verkörperte Kognition (Varela et al., 2016). Mit diesem Beitrag wird ein körperintegrierender Lernansatz hergeleitet und für die Förderung von Transformationskompetenzen ein entsprechendes didaktisches Beispiel explorativ entwickelt.