Die Abgrenzung der hier vorgestellten Methoden von bereits genutzten Ansätzen wie beispielsweise dem systemischen Coaching ist fließend. Dennoch lassen sich die wesentlichen Erkenntnisse zusammenfassen, die die resilienzorientierte Mediation und Konfliktlösung zu einem besonders erfolgreichen Ansatz machen. Die gezielte Anwendung der PSI‐Theorie von Professor Julius Kuhl über eine professionelle Affektregulation sind für den Mediationsprozess und jede Art der Konfliktlösung nicht nur empfehlenswert, sondern aktiv unterstützend. Diese Ansätze sollten zwingend angewendet werden, da die strukturierte Vorgehensweise der Mediation und die persönliche Betroffenheit von Führungskräften, Ehepartnern, Kindern oder Inhabern in Konfliktsituationen den Umgang mit Affekten und Resilienz besonders wichtig machen. Mediatoren sowie Führungskräfte sollten daher den Umgang mit Affekten und Resilienz aktiv erlernen. Dabei ist es wichtig, dass die Anwendung von Affektregulation und Resilienzmanagement nicht als therapeutischer Ansatz verstanden wird, sondern ausschließlich dazu dient, die Interaktion aller Parteien im Mediationsprozess zu unterstützen.

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Fazit und Ausblick

  • Winfried Neun

摘要

Die Abgrenzung der hier vorgestellten Methoden von bereits genutzten Ansätzen wie beispielsweise dem systemischen Coaching ist fließend. Dennoch lassen sich die wesentlichen Erkenntnisse zusammenfassen, die die resilienzorientierte Mediation und Konfliktlösung zu einem besonders erfolgreichen Ansatz machen. Die gezielte Anwendung der PSI‐Theorie von Professor Julius Kuhl über eine professionelle Affektregulation sind für den Mediationsprozess und jede Art der Konfliktlösung nicht nur empfehlenswert, sondern aktiv unterstützend. Diese Ansätze sollten zwingend angewendet werden, da die strukturierte Vorgehensweise der Mediation und die persönliche Betroffenheit von Führungskräften, Ehepartnern, Kindern oder Inhabern in Konfliktsituationen den Umgang mit Affekten und Resilienz besonders wichtig machen. Mediatoren sowie Führungskräfte sollten daher den Umgang mit Affekten und Resilienz aktiv erlernen. Dabei ist es wichtig, dass die Anwendung von Affektregulation und Resilienzmanagement nicht als therapeutischer Ansatz verstanden wird, sondern ausschließlich dazu dient, die Interaktion aller Parteien im Mediationsprozess zu unterstützen.