Dieser Aufsatz untersucht, wie Künstliche Intelligenz (KI) bestehende Geschlechterungleichheiten nicht nur reproduziert, sondern oft verstärkt und in neue, systemische Formen der Diskriminierung überführt – in Alltag und Beruf, bis hin zu möglicherweise existenziellen Bedrohungen. Die Analyse verdeutlicht, dass es sich dabei nicht um technische Defizite, sondern um tiefgreifende gesellschaftliche und politische Machtfragen handelt. Abschließend wird argumentiert, dass nur durch Diversität, gendersensible Datenpraktiken, sozial orientierte Technikfolgenabschätzung und machtkritische Regulierung eine demokratische und gerechte Gestaltung von KI möglich ist.

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KI ist keine Feministin – Wie Künstliche Intelligenz Vergewaltigungen normalisieren und Frauen verhungern lassen könnte

  • Ramona Casasola-Greiner

摘要

Dieser Aufsatz untersucht, wie Künstliche Intelligenz (KI) bestehende Geschlechterungleichheiten nicht nur reproduziert, sondern oft verstärkt und in neue, systemische Formen der Diskriminierung überführt – in Alltag und Beruf, bis hin zu möglicherweise existenziellen Bedrohungen. Die Analyse verdeutlicht, dass es sich dabei nicht um technische Defizite, sondern um tiefgreifende gesellschaftliche und politische Machtfragen handelt. Abschließend wird argumentiert, dass nur durch Diversität, gendersensible Datenpraktiken, sozial orientierte Technikfolgenabschätzung und machtkritische Regulierung eine demokratische und gerechte Gestaltung von KI möglich ist.