Korea ist eine Halbinsel in Nordostasien. Seit 1945 ist diese Halbinsel entlang des 38. Breitengrads in zwei Staaten, Nordkorea und Südkorea, geteilt. Am Ende des Koreakrieges wurde die Grenze im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens 1953 etwas verschoben. Mit 100.363 km2 ist die Fläche Südkoreas etwas kleiner als die der ehemaligen DDR. Geografisch gesehen sind 70 % der koreanischen Halbinsel gebirgig. Es gibt hohe Berge im Norden und Osten und niedrige Berge im Süden und Westen. Die durchschnittliche Höhe beläuft sich auf 448 m, deutlich unter dem Durchschnitt für ganz Ostasien (910 m). Das Taebaek-Gebirge erstreckt sich entlang der Ostküste Südkoreas, während das Sobaek-Gebirge in südwestlicher Richtung verläuft. Diese Gebirge bilden wichtige topographische Barrieren und Wasserscheiden und beeinflussen das Klima. Die meisten Flüsse Südkoreas münden in das Gelbe Meer und das Südmeer (namhae). Die Flüsse im Süden und Westen sind länger und haben wegen ihres geringeren Gefälles größere Einzugsgebiete. So konnten sich viele Schwemmlandebenen und Schwemmlandbecken bilden. Die koreanischen Flüsse zeichnen sich auch durch einen hohen Abflusskoeffizienten (maximaler Durchfluss/minimaler Durchfluss) aus. Daran lässt sich erkennen, dass die jahreszeitlichen Schwankungen der Niederschläge groß sind.

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Landeskunde

  • Eun-Jeung Lee

摘要

Korea ist eine Halbinsel in Nordostasien. Seit 1945 ist diese Halbinsel entlang des 38. Breitengrads in zwei Staaten, Nordkorea und Südkorea, geteilt. Am Ende des Koreakrieges wurde die Grenze im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens 1953 etwas verschoben. Mit 100.363 km2 ist die Fläche Südkoreas etwas kleiner als die der ehemaligen DDR. Geografisch gesehen sind 70 % der koreanischen Halbinsel gebirgig. Es gibt hohe Berge im Norden und Osten und niedrige Berge im Süden und Westen. Die durchschnittliche Höhe beläuft sich auf 448 m, deutlich unter dem Durchschnitt für ganz Ostasien (910 m). Das Taebaek-Gebirge erstreckt sich entlang der Ostküste Südkoreas, während das Sobaek-Gebirge in südwestlicher Richtung verläuft. Diese Gebirge bilden wichtige topographische Barrieren und Wasserscheiden und beeinflussen das Klima. Die meisten Flüsse Südkoreas münden in das Gelbe Meer und das Südmeer (namhae). Die Flüsse im Süden und Westen sind länger und haben wegen ihres geringeren Gefälles größere Einzugsgebiete. So konnten sich viele Schwemmlandebenen und Schwemmlandbecken bilden. Die koreanischen Flüsse zeichnen sich auch durch einen hohen Abflusskoeffizienten (maximaler Durchfluss/minimaler Durchfluss) aus. Daran lässt sich erkennen, dass die jahreszeitlichen Schwankungen der Niederschläge groß sind.