Kooperative Rechtsextremismusprävention
摘要
Dieser Beitrag beschäftigt sich zum einen mit den Gelingensbedingungen für gemeinschaftliche Präventionsbemühungen von zivilgesellschaftlichen und polizeilichen Akteuren, wenn es um die Bekämpfung von Rechtsextremismus geht, und zum anderen mit den Risikofaktoren sowie Grenzen entsprechender Kooperationen. Dem Thema wird sich über einen persönlichen Zugang genähert: Die Schilderungen beruhen im Wesentlichen auf eigenen berufspraktischen Tätigkeiten des Autors und daraus resultierender „lessons learned“ im Feld der (kooperativen) Extremismusprävention. Der Aufsatz gliedert sich in zwei Schwerpunktbereiche: Erstens wird der Frage nachgegangen, weshalb Sicherheitsbehörden und zivilgesellschaftliche Akteure im Feld der Extremismusprävention überhaupt zusammenarbeiten sollten. In einem zweiten Abschnitt geht es um die Gelingensbedingungen für entsprechende Kooperationen sowie um Risikofaktoren und Grenzen des Zusammenwirkens. Es zeigt sich, dass sich die Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden und zivilgesellschaftlichen Akteuren im Feld der Rechtsextremismusprävention in der Praxis nicht immer so konfliktfrei gestaltet, wie es wünschenswert wäre. Zwar ist ein grundsätzliches Bewusstsein für die Sinnhaftigkeit entsprechender Kooperationen vorhanden, offenbar sind aber eine ganze Reihe von relevanten Faktoren optimierungsbedürftig.