Ausgangspunkt der vorliegenden Studie war eine aus Sicht der EU zunehmende Weltunordnung, charakterisiert durch steigende Tendenzen zu Nationalismus, Populismus und Autoritarismus, die im Umfeld der EU speziell im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, dem zunehmend machtbewussten Auftreten Chinas, der Reorientierung der USA hin zum Pazifik und der komplexen Sicherheitslage in Nordafrika und dem Nahen Osten ihren Ausdruck finden. Diese Weltunordnung wird von der EU als Eskalation eines sich stetig im Wandel befindlichen internationalen Systems wahrgenommen, das bereits für ihre beiden globalen außenpolitischen Strategien motivierender Faktor war. Primäres Erkenntnisinteresse dieser Arbeit war es, herauszuarbeiten, als welche Art internationale Akteurin sich die EU in ESS und EUGS hinsichtlich dieser Umstände perzipiert und wie sie die internationalen Beziehungen prägen möchte.

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Fazit und Ausblick

  • Manuel Pietzko

摘要

Ausgangspunkt der vorliegenden Studie war eine aus Sicht der EU zunehmende Weltunordnung, charakterisiert durch steigende Tendenzen zu Nationalismus, Populismus und Autoritarismus, die im Umfeld der EU speziell im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, dem zunehmend machtbewussten Auftreten Chinas, der Reorientierung der USA hin zum Pazifik und der komplexen Sicherheitslage in Nordafrika und dem Nahen Osten ihren Ausdruck finden. Diese Weltunordnung wird von der EU als Eskalation eines sich stetig im Wandel befindlichen internationalen Systems wahrgenommen, das bereits für ihre beiden globalen außenpolitischen Strategien motivierender Faktor war. Primäres Erkenntnisinteresse dieser Arbeit war es, herauszuarbeiten, als welche Art internationale Akteurin sich die EU in ESS und EUGS hinsichtlich dieser Umstände perzipiert und wie sie die internationalen Beziehungen prägen möchte.