Kontrastierung der empirischen Befunde und professionstheoretische Diskussion
摘要
Die folgenden kontrastierenden Betrachtungen bauen methodologisch auf dem Programm der Typenbildung nach Rolf-Torsten Kramer auf. Dieses setzt als Ausgangspunkt vollständige Fallrekonstruktionen, die in einem abgeschlossenen interpretativen Verfahren die spezifische Fallgesetzlichkeit bzw. den spezifischen Hervorbringungsmodus aufgeschlossen haben (vgl. dazu auch die Position von Rosenthal 2005), voraus. Im Kontrast zu kategorienbildenden bzw. kodierenden Verfahren sowie Modellen von Typenbildung der Dokumentarischen Methode (siehe hierzu vor allem die Beiträge von Ralf Bohnsack, Arnd-Michael Nohl sowie Burkhard Schäffer in Ecarius 2020) geht Kramers Ansatz – unter Bezugnahme auf zentrale Dimensionen der Dialektik von Besonderem und Allgemeinem sowie der Relation von „token“ und „type“ bei Pierce – vor allem mit dem Theoretisierungspotenzial der Rekonstruktionsmethodologie der Objektiven Hermeneutik konform (vgl. Kramer 2020, S. 89).