Der Beitrag beschreibt die Implementierung eines Clearing-Verfahrens als systematisches Vorgehen im Umgang mit Hinweisen auf Radikalisierung für schulisches Personal. Eingangs werden Voraussetzungen der Implementierung des Verfahrens in schulischen Regelstrukturen beschrieben. Als Voraussetzungen gelten die fachlichen Grundkenntnisse schulischen Personals um einzelne Radikalisierungsphänomenbereiche, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Kompetenzen in der Methodik und der Gesprächsführung. Ebenso ein schuleinheitliches Verständnis von Radikalisierung sowie phänomenanzeigender Indikatoren sowie klare Zuständigkeiten innerhalb des Clearing-Teams. Die sieben Schritte des Verfahrens werden anschließend anhand des Fallbeispiels einer Intervention mithilfe des Clearing-Verfahren dargestellt. Dabei wird auch auf konkrete Herausforderungen und Fallstricke eingegangen, die sich in der Durchführung ergeben können. Der Beitrag endet mit einem Plädoyer für die weitere Implementierung des Verfahrens in sowie der Stärkung von schulischen Regelstrukturen der Radikalisierungsprävention.

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Das Clearing-Verfahren als systematisches Vorgehen im Umgang mit Hinweisen auf Radikalisierung für schulisches Personal

  • Junus el-Naggar,
  • Sören Sponick

摘要

Der Beitrag beschreibt die Implementierung eines Clearing-Verfahrens als systematisches Vorgehen im Umgang mit Hinweisen auf Radikalisierung für schulisches Personal. Eingangs werden Voraussetzungen der Implementierung des Verfahrens in schulischen Regelstrukturen beschrieben. Als Voraussetzungen gelten die fachlichen Grundkenntnisse schulischen Personals um einzelne Radikalisierungsphänomenbereiche, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Kompetenzen in der Methodik und der Gesprächsführung. Ebenso ein schuleinheitliches Verständnis von Radikalisierung sowie phänomenanzeigender Indikatoren sowie klare Zuständigkeiten innerhalb des Clearing-Teams. Die sieben Schritte des Verfahrens werden anschließend anhand des Fallbeispiels einer Intervention mithilfe des Clearing-Verfahren dargestellt. Dabei wird auch auf konkrete Herausforderungen und Fallstricke eingegangen, die sich in der Durchführung ergeben können. Der Beitrag endet mit einem Plädoyer für die weitere Implementierung des Verfahrens in sowie der Stärkung von schulischen Regelstrukturen der Radikalisierungsprävention.