In Organisationen führt die Kommunikation die Möglichkeit des (Medien-)Wechsels zwischen Medienfunktionen als Metakommunikation und damit als Potenzial, Risiken der Entscheidung auch anderen Formen der Bearbeitung zuführen zu können, permanent mit. Medienwechsel der Entscheidungskommunikation stellen aus dieser Perspektive die eigentliche Auffangoperation für die Beobachtung unbearbeiteter Aspekte der Umweltkomplexität dar. Je nach Risikobeobachtung können unterschiedliche Modi der Bearbeitung von Risiken mobilisiert werden. Medienwechsel regulieren dabei, in welchem Komplexitätsgefälle zur Umwelt die Organisation operiert. Denn sie konditionieren, welche Komplexität in die Entscheidungskommunikation inkludiert wird, und dadurch, mit welcher Komplexität diese die Umweltkomplexität ‚auffangen‘ kann. Medienwechsel bedingen diese Inklusion sowohl über die Beteiligung unterschiedlicher Referenzen wie Mitarbeiter, Maschinen, Gruppen, Kunden etc. wie auch über die Informationsversorgung über die Umwelt der Entscheidungskommunikation. Dabei doppelt die Entscheidungskommunikation diese durch Medienwechsel erfolgende Regulation ihrer Eigenkomplexität mit Erwartungssicherheiten, indem sie sich mediale Standardisierungen zugänglich macht. Anstatt die Organisation zu ontologisieren, schlägt die vorliegende Arbeit vor, sie als Möglichkeitsraum zu beschreiben: Organisationen ‚sind‘ die Möglichkeit, trotz Risiken zu entscheiden.

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Schluss

  • Maximilian Locher

摘要

In Organisationen führt die Kommunikation die Möglichkeit des (Medien-)Wechsels zwischen Medienfunktionen als Metakommunikation und damit als Potenzial, Risiken der Entscheidung auch anderen Formen der Bearbeitung zuführen zu können, permanent mit. Medienwechsel der Entscheidungskommunikation stellen aus dieser Perspektive die eigentliche Auffangoperation für die Beobachtung unbearbeiteter Aspekte der Umweltkomplexität dar. Je nach Risikobeobachtung können unterschiedliche Modi der Bearbeitung von Risiken mobilisiert werden. Medienwechsel regulieren dabei, in welchem Komplexitätsgefälle zur Umwelt die Organisation operiert. Denn sie konditionieren, welche Komplexität in die Entscheidungskommunikation inkludiert wird, und dadurch, mit welcher Komplexität diese die Umweltkomplexität ‚auffangen‘ kann. Medienwechsel bedingen diese Inklusion sowohl über die Beteiligung unterschiedlicher Referenzen wie Mitarbeiter, Maschinen, Gruppen, Kunden etc. wie auch über die Informationsversorgung über die Umwelt der Entscheidungskommunikation. Dabei doppelt die Entscheidungskommunikation diese durch Medienwechsel erfolgende Regulation ihrer Eigenkomplexität mit Erwartungssicherheiten, indem sie sich mediale Standardisierungen zugänglich macht. Anstatt die Organisation zu ontologisieren, schlägt die vorliegende Arbeit vor, sie als Möglichkeitsraum zu beschreiben: Organisationen ‚sind‘ die Möglichkeit, trotz Risiken zu entscheiden.