In diesem Kapitel werden die Ergebnisse präsentiert. Auf Basis der Random-Intercept-Modelle zeigt sich, dass sowohl die Mediennutzung als auch das Medienvertrauen direkte Effekte auf das Politikvertrauen haben. Während sowohl das Pressevertrauen als auch das Vertrauen in soziale Medien in einem positiven Zusammenhang mit dem Politikvertrauen stehen, ist der Effekt der Nutzung von Tageszeitungen positiv, jener von sozialen Medien negativ. Allerdings mediiert das Pressevertrauen beide Effekte der Mediennutzungsformen, wohingegen diese Nutzungseffekte nach Kontrolle des Vertrauens in soziale Medien verstärkt werden. Bezüglich der Kontexteffekte zeigt sich, dass in demokratisch-korporatistischen Mediensystemen das Politikvertrauen höher ist als in hybriden und polarisierend-pluralistischen Mediensystemen. Im Random-Coefficient-Modell mit Cross-Level-Interaktion kann festgestellt werden, dass der Zusammenhang des Pressevertrauens mit dem Politikvertrauen in hybriden und polarisierend-pluralistischen Mediensystemen stärker ist als in demokratisch-korporatistischen Mediensystemen. Die Moderation ist jedoch nicht signifikant. Zur Veranschaulichung werden abschließend die Befunde grafisch dargestellt und analysiert.

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Ergebnisse

  • David Gisevius

摘要

In diesem Kapitel werden die Ergebnisse präsentiert. Auf Basis der Random-Intercept-Modelle zeigt sich, dass sowohl die Mediennutzung als auch das Medienvertrauen direkte Effekte auf das Politikvertrauen haben. Während sowohl das Pressevertrauen als auch das Vertrauen in soziale Medien in einem positiven Zusammenhang mit dem Politikvertrauen stehen, ist der Effekt der Nutzung von Tageszeitungen positiv, jener von sozialen Medien negativ. Allerdings mediiert das Pressevertrauen beide Effekte der Mediennutzungsformen, wohingegen diese Nutzungseffekte nach Kontrolle des Vertrauens in soziale Medien verstärkt werden. Bezüglich der Kontexteffekte zeigt sich, dass in demokratisch-korporatistischen Mediensystemen das Politikvertrauen höher ist als in hybriden und polarisierend-pluralistischen Mediensystemen. Im Random-Coefficient-Modell mit Cross-Level-Interaktion kann festgestellt werden, dass der Zusammenhang des Pressevertrauens mit dem Politikvertrauen in hybriden und polarisierend-pluralistischen Mediensystemen stärker ist als in demokratisch-korporatistischen Mediensystemen. Die Moderation ist jedoch nicht signifikant. Zur Veranschaulichung werden abschließend die Befunde grafisch dargestellt und analysiert.