In diesem Abschnitt wird die empirische Vorgehensweise umfassend beschrieben und begründet. Datengrundlage bildet die European Values Study 2017. Nach eingehender Prüfung erweist sich die Mehrebenenanalyse als geeignetes datenanalytisches Verfahren, mit dem die Hypothesen getestet werden können. Die Mehrebenenanalyse kann als hierarchisch-lineare Modellierung verstanden werden, welche die geclusterte Datenstruktur berücksichtigt. Zu unterscheiden sind Random-Intercept-Modelle und Random-Coefficient-Modelle. Random-Intercept-Modelle gehen von der Annahme aus, dass sich die Effekte von unabhängigen Variablen nicht zwischen den Kontexten unterscheiden. Mithilfe der Random-Intercept-Modelle wird geprüft, ob Medienvertrauen, Mediennutzung und Mediensysteme direkte Effekte auf das Politikvertrauen haben. Bei Random-Coefficient-Modellen wird die Annahme von Random-Intercept-Modellen aufgehoben. Dadurch können Effekte von unabhängigen Variablen so modelliert werden, dass sie sich je nach Kontext unterscheiden. In Random-Coefficient-Modellen ist es möglich, eine Cross-Level-Interaktion zu integrieren. Die Cross-Level-Interaktion dient der Bestimmung, inwiefern der Zusammenhang von Medienvertrauen und Politikvertrauen durch Mediensysteme moderiert wird. Abschließend wird die Herangehensweise der grafischen Analyse geschildert.

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Forschungsdesign

  • David Gisevius

摘要

In diesem Abschnitt wird die empirische Vorgehensweise umfassend beschrieben und begründet. Datengrundlage bildet die European Values Study 2017. Nach eingehender Prüfung erweist sich die Mehrebenenanalyse als geeignetes datenanalytisches Verfahren, mit dem die Hypothesen getestet werden können. Die Mehrebenenanalyse kann als hierarchisch-lineare Modellierung verstanden werden, welche die geclusterte Datenstruktur berücksichtigt. Zu unterscheiden sind Random-Intercept-Modelle und Random-Coefficient-Modelle. Random-Intercept-Modelle gehen von der Annahme aus, dass sich die Effekte von unabhängigen Variablen nicht zwischen den Kontexten unterscheiden. Mithilfe der Random-Intercept-Modelle wird geprüft, ob Medienvertrauen, Mediennutzung und Mediensysteme direkte Effekte auf das Politikvertrauen haben. Bei Random-Coefficient-Modellen wird die Annahme von Random-Intercept-Modellen aufgehoben. Dadurch können Effekte von unabhängigen Variablen so modelliert werden, dass sie sich je nach Kontext unterscheiden. In Random-Coefficient-Modellen ist es möglich, eine Cross-Level-Interaktion zu integrieren. Die Cross-Level-Interaktion dient der Bestimmung, inwiefern der Zusammenhang von Medienvertrauen und Politikvertrauen durch Mediensysteme moderiert wird. Abschließend wird die Herangehensweise der grafischen Analyse geschildert.