Die Thematisierung formaler Entscheidungsmodelle und deren praxisgerechte Implementierung zieht sich wie ein roter Faden durch die Vitae von Thomas Spengler und Frank Kieper, dem Autor dieses Beitrags. Als besonders gewichtig anzusehen sind Spenglers Arbeiten zum Einbezug der Fuzzy Set Theorie in modellgestützte Organisations- und Personalplanungen, aber auch seine wissenschaftliche Beschäftigung mit betrieblichen Veränderungsprozessen. Der Impuls, Erkenntnisse der Wissenschaft in die betriebliche Praxis zu übertragen, inspirierte über mehrere Jahrzehnte lang sowohl Spengler, als auch die Kieper Organisationsberatung. Spengler engagierte sich mehrfach als wissenschaftlicher Berater in digitalen Transformationsprojekten der Kieper Organisationsberatung. Er postulierte, dass bestimmte Bedingungen für organisatorische Veränderungen erfüllt sein müssen, um Projekterfolge zu sichern. Spengler stellte dafür das sog. Bedingungsoktagon als Bedingungskatalog auf. Das in der Theorie entwickelte und in der Praxis zum Einsatz gelangte Bedingungsoktagon erwies sich wirkmächtig, um effektives und effizientes Change Management sicherzustellen – Spengler fungierte als „Mechaniker“ (nomen est omen) seines Bedingungsoktagons und fand damit in der Praxis unbestritten Anerkennung.

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Entscheidungen theoretisch fundiert treffen und Veränderungen in der Praxis erfolgreich sichern

  • Frank Kieper

摘要

Die Thematisierung formaler Entscheidungsmodelle und deren praxisgerechte Implementierung zieht sich wie ein roter Faden durch die Vitae von Thomas Spengler und Frank Kieper, dem Autor dieses Beitrags. Als besonders gewichtig anzusehen sind Spenglers Arbeiten zum Einbezug der Fuzzy Set Theorie in modellgestützte Organisations- und Personalplanungen, aber auch seine wissenschaftliche Beschäftigung mit betrieblichen Veränderungsprozessen. Der Impuls, Erkenntnisse der Wissenschaft in die betriebliche Praxis zu übertragen, inspirierte über mehrere Jahrzehnte lang sowohl Spengler, als auch die Kieper Organisationsberatung. Spengler engagierte sich mehrfach als wissenschaftlicher Berater in digitalen Transformationsprojekten der Kieper Organisationsberatung. Er postulierte, dass bestimmte Bedingungen für organisatorische Veränderungen erfüllt sein müssen, um Projekterfolge zu sichern. Spengler stellte dafür das sog. Bedingungsoktagon als Bedingungskatalog auf. Das in der Theorie entwickelte und in der Praxis zum Einsatz gelangte Bedingungsoktagon erwies sich wirkmächtig, um effektives und effizientes Change Management sicherzustellen – Spengler fungierte als „Mechaniker“ (nomen est omen) seines Bedingungsoktagons und fand damit in der Praxis unbestritten Anerkennung.