Um Herausforderungen sowie Potenziale und Chancen partizipativer Forschung mit Personen in vulnerablen Lebenslagen, vorrangig mit gering literalisierten Erwachsenen, herauszuarbeiten und bewährte Praktiken zu identifizieren, wurde für diesen Beitrag eine Literaturanalyse (in Anlehnung an ein Scoping Review) durchgeführt. Diese Literaturanalyse will zur systematischen Aufarbeitung des Forschungsstandes beitragen und die Stärke partizipativer Forschung aufzeigen, denn sie selbst hat transformatives Potenzial: Sozial robustes Wissen wird erfolgreich koproduziert, erarbeitete Lösungen sind zielgruppenangemessen und nachhaltige Veränderung wird bewirkt oder in Gang gesetzt. Ausgehend von den Analyseergebnissen werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung partizipativer Forschung in den Forschungsfeldern selbst und darüber hinaus formuliert. Damit soll die Bedeutung der Koproduktion von Wissen in den Vordergrund gerückt und gemeinsam verantwortetes gesellschaftliches Handeln als substanzieller Teil kultur- und sozialwissenschaftlicher Forschung weiter vorangebracht werden.

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Literaturanalyse zum partizipativen Forschen mit gering literalisierten Erwachsenen: Herausforderungen, Potenziale und Chancen sowie bewährte Praktiken

  • Ricarda Motschilnig,
  • Monika Kastner,
  • Silke Schreiber-Barsch,
  • Wiebke Curdt

摘要

Um Herausforderungen sowie Potenziale und Chancen partizipativer Forschung mit Personen in vulnerablen Lebenslagen, vorrangig mit gering literalisierten Erwachsenen, herauszuarbeiten und bewährte Praktiken zu identifizieren, wurde für diesen Beitrag eine Literaturanalyse (in Anlehnung an ein Scoping Review) durchgeführt. Diese Literaturanalyse will zur systematischen Aufarbeitung des Forschungsstandes beitragen und die Stärke partizipativer Forschung aufzeigen, denn sie selbst hat transformatives Potenzial: Sozial robustes Wissen wird erfolgreich koproduziert, erarbeitete Lösungen sind zielgruppenangemessen und nachhaltige Veränderung wird bewirkt oder in Gang gesetzt. Ausgehend von den Analyseergebnissen werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung partizipativer Forschung in den Forschungsfeldern selbst und darüber hinaus formuliert. Damit soll die Bedeutung der Koproduktion von Wissen in den Vordergrund gerückt und gemeinsam verantwortetes gesellschaftliches Handeln als substanzieller Teil kultur- und sozialwissenschaftlicher Forschung weiter vorangebracht werden.