Die Einbeziehung gering literalisierter Menschen in die empirische Sozialforschung ist von entscheidender Bedeutung, um soziale Ungleichheiten umfassend zu verstehen und zu adressieren. Dieser Beitrag beleuchtet die methodologische Notwendigkeit, marginalisierte Stimmen zu integrieren, um die Qualität und Validität der Forschung zu sichern. Gering literalisierte Menschen, die häufig von Diskriminierung und sozialer Isolation betroffen sind, stellen eine bedeutende, aber oft übersehene Gruppe dar. Die Untersuchung der sozialen Realität erfordert sowohl qualitative als auch quantitative Ansätze, die die Perspektiven dieser Individuen angemessen berücksichtigen. Der Beitrag diskutiert die Relevanz von sozialkonstruktivistischen und symbolisch-interaktionistischen Ansätzen, um die spezifischen Erfahrungen und Bedürfnisse dieser Gruppe zu erfassen. Zudem wird die Bedeutung von Mixed-Methods-Designs hervorgehoben, die es ermöglichen, die Komplexität der Lebensrealitäten gering literalisierter Menschen zu erfassen. Durch die Integration dieser Perspektiven kann die empirische Sozialforschung nicht nur zur wissenschaftlichen Integrität beitragen, sondern auch zur Förderung einer gerechteren und inklusiveren Gesellschaft

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Einleitung: Zur Notwendigkeit der Einbeziehung gering literalisierter Menschen in die Empirische Sozialforschung

  • Nina Weimann-Sandig

摘要

Die Einbeziehung gering literalisierter Menschen in die empirische Sozialforschung ist von entscheidender Bedeutung, um soziale Ungleichheiten umfassend zu verstehen und zu adressieren. Dieser Beitrag beleuchtet die methodologische Notwendigkeit, marginalisierte Stimmen zu integrieren, um die Qualität und Validität der Forschung zu sichern. Gering literalisierte Menschen, die häufig von Diskriminierung und sozialer Isolation betroffen sind, stellen eine bedeutende, aber oft übersehene Gruppe dar. Die Untersuchung der sozialen Realität erfordert sowohl qualitative als auch quantitative Ansätze, die die Perspektiven dieser Individuen angemessen berücksichtigen. Der Beitrag diskutiert die Relevanz von sozialkonstruktivistischen und symbolisch-interaktionistischen Ansätzen, um die spezifischen Erfahrungen und Bedürfnisse dieser Gruppe zu erfassen. Zudem wird die Bedeutung von Mixed-Methods-Designs hervorgehoben, die es ermöglichen, die Komplexität der Lebensrealitäten gering literalisierter Menschen zu erfassen. Durch die Integration dieser Perspektiven kann die empirische Sozialforschung nicht nur zur wissenschaftlichen Integrität beitragen, sondern auch zur Förderung einer gerechteren und inklusiveren Gesellschaft