Das Kapitel fasst die Dissertation zur Einführung des entscheidungsorientierten Life Cycle Sustainability Assessment (eoLCSA) zusammen. Ziel war es, Unternehmen eine Methode zur integrierten Bewertung ökonomischer, ökologischer und sozialer Auswirkungen von Produktionssystemen zu bieten. Hierzu wurde die DEALA-Methode erweitert, um alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen vergleichbar zu bewerten. Der entwickelte Leitfaden strukturiert den Bewertungsprozess in zwölf Blöcke und erlaubt eine konsistente Datenerhebung und Analyse. In einer Fallstudie zur Batteriewertschöpfungskette wurde das eoLCSA angewandt, um Hotspots, Kostenstrukturen und Nachhaltigkeitseffekte zu identifizieren sowie gesetzliche Einflüsse (z. B. EU-Batterieverordnung, CRMA) zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen die Anwendbarkeit des Ansatzes zur Entscheidungsunterstützung und betonen dessen Transparenz und betriebswirtschaftliche Fundierung. Abschließend werden Erweiterungspotenziale, etwa durch zusätzliche Charakterisierungsmodelle, dynamische Simulationen und Endpunktkategorien, als zukünftige Forschungsperspektiven aufgezeigt.

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Zusammenfassung

  • Jan-Linus Popien

摘要

Das Kapitel fasst die Dissertation zur Einführung des entscheidungsorientierten Life Cycle Sustainability Assessment (eoLCSA) zusammen. Ziel war es, Unternehmen eine Methode zur integrierten Bewertung ökonomischer, ökologischer und sozialer Auswirkungen von Produktionssystemen zu bieten. Hierzu wurde die DEALA-Methode erweitert, um alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen vergleichbar zu bewerten. Der entwickelte Leitfaden strukturiert den Bewertungsprozess in zwölf Blöcke und erlaubt eine konsistente Datenerhebung und Analyse. In einer Fallstudie zur Batteriewertschöpfungskette wurde das eoLCSA angewandt, um Hotspots, Kostenstrukturen und Nachhaltigkeitseffekte zu identifizieren sowie gesetzliche Einflüsse (z. B. EU-Batterieverordnung, CRMA) zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen die Anwendbarkeit des Ansatzes zur Entscheidungsunterstützung und betonen dessen Transparenz und betriebswirtschaftliche Fundierung. Abschließend werden Erweiterungspotenziale, etwa durch zusätzliche Charakterisierungsmodelle, dynamische Simulationen und Endpunktkategorien, als zukünftige Forschungsperspektiven aufgezeigt.