Europa steht an einem verteidigungspolitischen Wendepunkt. Die russische Aggression, die tektonischen Verschiebungen der globalen Ordnung und disruptive Technologien haben vermeintliche Wahrheiten infrage gestellt und Illusionen entlarvt und erzwingen einen strategischen Realitätscheck. Der vorliegende Essayband vereint 15 Perspektiven aus Politik, Industrie, Militär und Wissenschaft. Die Bandbreite der Stimmen in diesem Band reicht von verteidigungspolitischen Vordenker:innen wie Jean-Pierre Metz, General Christian Badia und Generalleutnant Marlow über strategische Impulsgeber:innen wie Annegret Bendiek und Jakob Bund, Jacob Ross und Nicolas Téterchen, sowie André Loesekrug-Pietri bis hin zu (verteidigungs-)industriellen Führungspersönlichkeiten wie Armin Papperger, Guillaume Faury und Hans C. Atzpodien. Auch Stimmen aus der Politik, wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Armin Laschet und Sabine Thillaye und aus der Diplomatie wie François Delattre, Eckhard Lübkemeier und Joachim Bitterlich tragen zum Gesamtbild bei. Sie sind Ausdruck eines breiten, wenn auch nicht widerspruchsfreien Konsenses: Europa muss seine Sicherheit stärker selbst in die Hand nehmen. Dieser abschließende Überblick soll die zentralen Befunde bündeln, Chancen und Hindernisse benennen, und konkrete Maßnahmen formulieren – realistisch, ambitioniert und notwendig.

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Abschlusskapitel: Europas Sicherheit selbst gestalten – Bilanz, Ausblick und Auftrag

  • Sandra Weeser

摘要

Europa steht an einem verteidigungspolitischen Wendepunkt. Die russische Aggression, die tektonischen Verschiebungen der globalen Ordnung und disruptive Technologien haben vermeintliche Wahrheiten infrage gestellt und Illusionen entlarvt und erzwingen einen strategischen Realitätscheck. Der vorliegende Essayband vereint 15 Perspektiven aus Politik, Industrie, Militär und Wissenschaft. Die Bandbreite der Stimmen in diesem Band reicht von verteidigungspolitischen Vordenker:innen wie Jean-Pierre Metz, General Christian Badia und Generalleutnant Marlow über strategische Impulsgeber:innen wie Annegret Bendiek und Jakob Bund, Jacob Ross und Nicolas Téterchen, sowie André Loesekrug-Pietri bis hin zu (verteidigungs-)industriellen Führungspersönlichkeiten wie Armin Papperger, Guillaume Faury und Hans C. Atzpodien. Auch Stimmen aus der Politik, wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Armin Laschet und Sabine Thillaye und aus der Diplomatie wie François Delattre, Eckhard Lübkemeier und Joachim Bitterlich tragen zum Gesamtbild bei. Sie sind Ausdruck eines breiten, wenn auch nicht widerspruchsfreien Konsenses: Europa muss seine Sicherheit stärker selbst in die Hand nehmen. Dieser abschließende Überblick soll die zentralen Befunde bündeln, Chancen und Hindernisse benennen, und konkrete Maßnahmen formulieren – realistisch, ambitioniert und notwendig.