In diesem Kapitel wird argumentiert, dass die Existenz der Vergangenheit einen Ausweg aus der Vorstellung bietet, dass alles, was wir jemals fühlen, denken, sehen oder tun, irgendwann für immer ausgelöscht wird. Ohne einen solchen Ausweg kann diese Vorstellung zu einer Art Schwindel oder Nihilismus führen, der uns in lebensweltliche Schwierigkeiten bringt: „Wenn alles irgendwann wieder zu nichts wird, hat es keinen Sinn, überhaupt irgendetwas zu tun.“

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Dass es die Vergangenheit noch gibt, erlaubt uns der großen Vergänglichkeit zu widerstehen

  • Benjamin Andrae

摘要

In diesem Kapitel wird argumentiert, dass die Existenz der Vergangenheit einen Ausweg aus der Vorstellung bietet, dass alles, was wir jemals fühlen, denken, sehen oder tun, irgendwann für immer ausgelöscht wird. Ohne einen solchen Ausweg kann diese Vorstellung zu einer Art Schwindel oder Nihilismus führen, der uns in lebensweltliche Schwierigkeiten bringt: „Wenn alles irgendwann wieder zu nichts wird, hat es keinen Sinn, überhaupt irgendetwas zu tun.“