Theoriebezogener Zwischenstand: Schulische Auslandsaufenthalte im Gefüge der Idealisierung adoleszenter Lebensentwürfe
摘要
Die in dem hiesigen Sinne betrachteten schulischen Auslandsaufenthalte stehen in einem besonders günstigen Verhältnis zu einer familialen Idealisierung, da sie in der Gemengelage transnationaler Mobilitätsformen eine privilegierte und positiv konnotierte Praxis darstellt. Sie ist in einem doppelten Sinne selektiv: durch die Anbindung an die gymnasiale Oberstufe und ökonomische Voraussetzungen. Dadurch sind schulische Auslandsaufenthalte Teil einer stratifikatorischen Dynamik und bieten das Potential für einen status-distinktiven Marker.