Die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in die Designpraxis stellt technische, epistemologische und ästhetische Herausforderungen dar. Der Beitrag argumentiert, dass eine rein instrumentelle Nutzung von KI-Tools in der Designausbildung nicht ausreicht. Stattdessen ist eine kritisch-diskursive Auseinandersetzung notwendig, die technische, kulturelle und gesellschaftliche Aspekte integriert. Im Zentrum stehen drei Perspektiven: Gestalten mit KI (Ko-Kreation und kreative Autonomie), Lernen über KI (Technologieverständnis, Datenkompetenz und ethische Reflexion) und Lernen durch KI (epistemische Verschiebungen und neue Erkenntnispraktiken). Eine zukunftsorientierte Designlehre integriert sowohl technische als auch kulturelle, gesellschaftliche und gestaltungspraktische Aspekte von KI – nicht als normativer Curriculumsentwurf, sondern als Impuls für eine pluralistische, kritische und experimentelle Lehrpraxis. Ziel ist es, Gestaltung nicht nur zu digitalisieren, sondern als kulturelle Praxis im Zeitalter algorithmischer Systeme neu zu denken.

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Mit, über und durch KI gestalten – Perspektiven auf eine zukunftsorientierte Designlehre

  • Sven Quadflieg,
  • Florian Sametinger,
  • Andrea Augsten

摘要

Die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in die Designpraxis stellt technische, epistemologische und ästhetische Herausforderungen dar. Der Beitrag argumentiert, dass eine rein instrumentelle Nutzung von KI-Tools in der Designausbildung nicht ausreicht. Stattdessen ist eine kritisch-diskursive Auseinandersetzung notwendig, die technische, kulturelle und gesellschaftliche Aspekte integriert. Im Zentrum stehen drei Perspektiven: Gestalten mit KI (Ko-Kreation und kreative Autonomie), Lernen über KI (Technologieverständnis, Datenkompetenz und ethische Reflexion) und Lernen durch KI (epistemische Verschiebungen und neue Erkenntnispraktiken). Eine zukunftsorientierte Designlehre integriert sowohl technische als auch kulturelle, gesellschaftliche und gestaltungspraktische Aspekte von KI – nicht als normativer Curriculumsentwurf, sondern als Impuls für eine pluralistische, kritische und experimentelle Lehrpraxis. Ziel ist es, Gestaltung nicht nur zu digitalisieren, sondern als kulturelle Praxis im Zeitalter algorithmischer Systeme neu zu denken.