Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt (SBDG) stellen nach wie vor ein erhebliches Problem an Hochschulen dar. Diese Studie untersucht die vorhandenen Präventions- und Hilfestrukturen an niedersächsischen Hochschulen sowie bestehende Herausforderungen aus der Perspektive von Gleichstellungsbeauftragten, Personalräten und Studierendenvertretungen. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar Richtlinien existieren, es jedoch an umfassenden Schutzkonzepten, transparenten Informationsstrukturen und spezifischen Beratungsangeboten für diverse Betroffenengruppen mangelt. Zudem sind viele Beratende nur unzureichend geschult, und systematische Evaluierungen bestehender Maßnahmen erfolgen selten. Die Studie empfiehlt daher eine stärkere institutionelle Verankerung von Schutzmaßnahmen, verbindliche Schulungen für Beratende und eine gezielte Qualitätssicherung. Nur durch eine konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen kann eine diskriminierungsfreie und sichere Hochschulkultur geschaffen werden.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Beratungs- und Hilfestrukturen bei sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt – Eine Online-Befragung an niedersächsischen Hochschulen

  • Nathalie Aumann,
  • Alida Birke,
  • Christin Sager

摘要

Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt (SBDG) stellen nach wie vor ein erhebliches Problem an Hochschulen dar. Diese Studie untersucht die vorhandenen Präventions- und Hilfestrukturen an niedersächsischen Hochschulen sowie bestehende Herausforderungen aus der Perspektive von Gleichstellungsbeauftragten, Personalräten und Studierendenvertretungen. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar Richtlinien existieren, es jedoch an umfassenden Schutzkonzepten, transparenten Informationsstrukturen und spezifischen Beratungsangeboten für diverse Betroffenengruppen mangelt. Zudem sind viele Beratende nur unzureichend geschult, und systematische Evaluierungen bestehender Maßnahmen erfolgen selten. Die Studie empfiehlt daher eine stärkere institutionelle Verankerung von Schutzmaßnahmen, verbindliche Schulungen für Beratende und eine gezielte Qualitätssicherung. Nur durch eine konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen kann eine diskriminierungsfreie und sichere Hochschulkultur geschaffen werden.