Nachdem ihre Diskussionen über die Logik im Laufe der Jahre verstummt waren, unterhielten sich Gottlob Frege und Rudolf Eucken nun vor allem über die Lage in Deutschland. Eucken vertrat in Anlehnung an Gottlieb Fichte und Adolf Trendelenburg, seinem Vorbild und Förderer, eine metaphysisch-idealistische Lebensphilosophie. Er glaubte an die Selbstständigkeit des Geisteslebens mit einer Tatwelt, die sich im Kampf mit der Wirklichkeit und aus religiöser Quelle gespeist, stetig vervollkommnet.

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Neue Hoffnung mit Wittgenstein | Die Nöte des Krieges 1910–1917

  • Edith Framm,
  • Joachim Framm,
  • Dieter Schott

摘要

Nachdem ihre Diskussionen über die Logik im Laufe der Jahre verstummt waren, unterhielten sich Gottlob Frege und Rudolf Eucken nun vor allem über die Lage in Deutschland. Eucken vertrat in Anlehnung an Gottlieb Fichte und Adolf Trendelenburg, seinem Vorbild und Förderer, eine metaphysisch-idealistische Lebensphilosophie. Er glaubte an die Selbstständigkeit des Geisteslebens mit einer Tatwelt, die sich im Kampf mit der Wirklichkeit und aus religiöser Quelle gespeist, stetig vervollkommnet.