Diskussion und Ausblick
摘要
Ausgangslage für die vorliegende Arbeit waren die in Kapitel 2 dargestellten konzeptuellen Herausforderungen sowie die in Kapitel 4 spezifizierten sprachlichen Anforderungen für den Lerngegenstand Bestand und Änderung mitbesonderemFokusaufdasPhänomen der gegensinnigen Kovariationen. In dieser Entwicklungsforschungsstudie wurde insbesondere die mündliche Sprachproduktion von Lernenden beim Verständnisaufbau für das gegensinnige ZusammenspielvonBestandundÄnderungtheoretisch betrachtet und empirisch untersucht. Zentrales Entwicklungsprodukt des Entwicklungsforschungsprojekts MuM-Analysis ist das Lehr-Lern-Arrangement „Bestand und Änderung – Qualitativer Einstieg in die Analysis“, das auf Grundlage theoretischer Vorarbeiten und der empirischen Erkenntnisse im Laufe der Designexperimentzyklen entwickelt wurde (bereitgestellt als Open Educational Resources, Şahin-Gür et al. 2024). Leitend war dabei die folgende zentrale Entwicklungsanforderung (E) und folgende übergeordnete Forschungsfrage (F): (E)Wie kann ein verstehensförderliches und sprachbildendes Lehr-Lern-Arrangement gestaltet sein, um zur Bewältigung konzeptueller und sprachlicher Anforderungen beim Umgang mit qualitativen Konzepten zu Bestand und Änderung zu befähigen? (F) Wie verlaufen die konzeptuellen Lernwege von Lernenden und welche Sprachnutzung lässt sich bei Lernenden rekonstruieren, während sie Verständnis für qualitative Konzepte zu Bestand und Änderung aufbauen? In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der vorangegangenen Kapitel und ihr Beitrag in Bezug auf den Forschungs- und Entwicklungsstand dargestellt. Hierzu werden die zentralen Forschungsergebnisse dieser Dissertation zusammengefasst und die zentralen Entwicklungsprodukte. Zudem werden die Implikationen für die Unterrichtspraxis sowie Aus- und Fortbildung formuliert sowie die Grenzen der vorliegenden Entwicklungsforschungsstudie sowie mögliche Anschlussfragen aufgezeigt.