Angesichts der Mannigfaltigkeit der Medien („media manifold“) sind Nachrichtenpublika von sich aus crossmedial orientiert. Es ist deshalb notwendig, analytische Methoden zu entwickeln, die aufschlussreiche Erkenntnisse mit hoher Erklärungskraft über die erlebte crossmediale Realität von Menschen liefern. Dieses Kapitel bietet eine Einführung in die Q-Methodologie, die mithilfe eines Kartensortierspiels komplexe Informationspraktiken dieser Publika in sinnvolle Muster transformiert – dargestellt in Form von Nachrichten- und Informationsrepertoires. Das Kapitel stellt zunächst das methodische Instrumentarium der Q-Methodologie vor und betont deren inhärente Integration qualitativer und quantitativer Methoden in ein menschenzentriertes empirisches Forschungsdesign. Es beschreibt die zentralen Konzepte der Q-Methodologie und ihre Operationalisierung im konkreten Forschungsdesign. Anschließend wird die praktische Anwendung dieses Ansatzes anhand zweier aktueller empirischer Studien demonstriert: Die erste beschäftigt sich mit Nachrichtenbeitrags-Repertoires, die zweite mit den Informationsrepertoires von Menschen innerhalb der Nachrichtenlandschaft.

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Q-Sort und die Untersuchung von Informations- und Nachrichtenrepertoires

  • Kim Christian Schrøder

摘要

Angesichts der Mannigfaltigkeit der Medien („media manifold“) sind Nachrichtenpublika von sich aus crossmedial orientiert. Es ist deshalb notwendig, analytische Methoden zu entwickeln, die aufschlussreiche Erkenntnisse mit hoher Erklärungskraft über die erlebte crossmediale Realität von Menschen liefern. Dieses Kapitel bietet eine Einführung in die Q-Methodologie, die mithilfe eines Kartensortierspiels komplexe Informationspraktiken dieser Publika in sinnvolle Muster transformiert – dargestellt in Form von Nachrichten- und Informationsrepertoires. Das Kapitel stellt zunächst das methodische Instrumentarium der Q-Methodologie vor und betont deren inhärente Integration qualitativer und quantitativer Methoden in ein menschenzentriertes empirisches Forschungsdesign. Es beschreibt die zentralen Konzepte der Q-Methodologie und ihre Operationalisierung im konkreten Forschungsdesign. Anschließend wird die praktische Anwendung dieses Ansatzes anhand zweier aktueller empirischer Studien demonstriert: Die erste beschäftigt sich mit Nachrichtenbeitrags-Repertoires, die zweite mit den Informationsrepertoires von Menschen innerhalb der Nachrichtenlandschaft.