Bei dem Thema nicht-traditionelle Studierende haben wir es insgesamt mit einem schwach ausgeprägten Forschungsstand zu tun, was sich als ein Indiz für das bislang vergleichsweise geringe Interesse an dieser Form des Bildungsaufstiegs verstehen lässt. Noch immer mangelt es an qualitativen, subjekt- und biographieorientierten Untersuchungen über diese Studierenden. Entsprechend argumentieren Alheit, Rheinländer und Watermann (2008), die nicht nur feststellten, dass das empirische Wissen auf diesem Gebiet zum großen Teil auf Untersuchungen aus den 1980er- und 1990er-Jahre beruht, sondern auch betonen, dass in diesem Feld die ‚besondere Notwendigkeit‘ zu biographisch orientierter Forschung besteht. Auch Wolter et al. (2014) heben diesen Aspekt hervor. „Bislang selten vorzufinden ist eine Beschäftigung unter Aspekten der Lebensverlaufs- und Bildungsbiographieforschung, obgleich eine solche Perspektive allein deswegen lohnenswert ist, weil sich diese Gruppe aufgrund ihrer besonderen biographischen Verläufe deutlich von der studentischen ‚Normalbiografie‘ unterscheidet“ (S. 6).

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Die Biographien – Methodik und Falldarstellungen

  • Detlef Garz,
  • Frank Kotterer,
  • Sylke Bartmann,
  • Elisabeth Janssen,
  • Nicos Karydis,
  • Juhyeok Lee,
  • Olaf Zawacki-Richter

摘要

Bei dem Thema nicht-traditionelle Studierende haben wir es insgesamt mit einem schwach ausgeprägten Forschungsstand zu tun, was sich als ein Indiz für das bislang vergleichsweise geringe Interesse an dieser Form des Bildungsaufstiegs verstehen lässt. Noch immer mangelt es an qualitativen, subjekt- und biographieorientierten Untersuchungen über diese Studierenden. Entsprechend argumentieren Alheit, Rheinländer und Watermann (2008), die nicht nur feststellten, dass das empirische Wissen auf diesem Gebiet zum großen Teil auf Untersuchungen aus den 1980er- und 1990er-Jahre beruht, sondern auch betonen, dass in diesem Feld die ‚besondere Notwendigkeit‘ zu biographisch orientierter Forschung besteht. Auch Wolter et al. (2014) heben diesen Aspekt hervor. „Bislang selten vorzufinden ist eine Beschäftigung unter Aspekten der Lebensverlaufs- und Bildungsbiographieforschung, obgleich eine solche Perspektive allein deswegen lohnenswert ist, weil sich diese Gruppe aufgrund ihrer besonderen biographischen Verläufe deutlich von der studentischen ‚Normalbiografie‘ unterscheidet“ (S. 6).