Das Statement „Wer ein Thema beherrscht, findet präzise und treffende Worte“ wird Cato dem Älteren (234-149 v. Chr.) zugeschrieben, einem römischen Staatsmann und Redner (Aphorismus, 2025). Cato repräsentiert eine Zeit, in der die Beherrschung der kraftvollen und präzisen Sprache ein zentraler Charisma-Bestandteil politischer und sozialer Führungsqualitäten war. Im Sinne: Wer reden kann, wirkt charismatisch. Die sprachliche Eloquenz trägt definitiv zur sozialen Attraktivität bei. Ein charismatischer Anwärter versteht genau diese Voraussetzung. Er passt seine Stimmqualität bewusst an sein soziales Umfeld an. Meistens erleben wir diese Attraktivität bei Führungspersönlichkeiten in der Politik, Wirtschaft, Musik, Wissenschaft etc. Ein moderner Charismatiker wird aber nicht geboren. Er entwickelt sich zu einem. Vor etwa 2000 Jahren tauchte das Wort „Charisma“ auf und wurzelt etymologisch im altgriechischen „Charis“ (Gabe). Apostel Paulus griff dieses Bedeutungsfeld auf, als er den Begriff in seiner biblischen Briefliteratur prägte. (Leslie & Wentink, 2020). Betrachtet man das Wirken von Paulus, kann angenommen werden, dass er als herausragender Redner und Schreiber die Gabe des Sprechens selbst als eine Form von Charis verwendet hat.

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Kapitel der Exzellenz: Charisma

  • Ewa v. Latoszek

摘要

Das Statement „Wer ein Thema beherrscht, findet präzise und treffende Worte“ wird Cato dem Älteren (234-149 v. Chr.) zugeschrieben, einem römischen Staatsmann und Redner (Aphorismus, 2025). Cato repräsentiert eine Zeit, in der die Beherrschung der kraftvollen und präzisen Sprache ein zentraler Charisma-Bestandteil politischer und sozialer Führungsqualitäten war. Im Sinne: Wer reden kann, wirkt charismatisch. Die sprachliche Eloquenz trägt definitiv zur sozialen Attraktivität bei. Ein charismatischer Anwärter versteht genau diese Voraussetzung. Er passt seine Stimmqualität bewusst an sein soziales Umfeld an. Meistens erleben wir diese Attraktivität bei Führungspersönlichkeiten in der Politik, Wirtschaft, Musik, Wissenschaft etc. Ein moderner Charismatiker wird aber nicht geboren. Er entwickelt sich zu einem. Vor etwa 2000 Jahren tauchte das Wort „Charisma“ auf und wurzelt etymologisch im altgriechischen „Charis“ (Gabe). Apostel Paulus griff dieses Bedeutungsfeld auf, als er den Begriff in seiner biblischen Briefliteratur prägte. (Leslie & Wentink, 2020). Betrachtet man das Wirken von Paulus, kann angenommen werden, dass er als herausragender Redner und Schreiber die Gabe des Sprechens selbst als eine Form von Charis verwendet hat.