Umberto Eco (2010, 229) gibt den Rat, als Autor*innen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit mit „wissenschaftliche[m] Stolz“ aufzutreten: „Eine Arbeit über das Thema X zu schreiben bedeutet den Anspruch, daß bis dahin niemand so umfassend und so klar über diesen Gegenstand geschrieben hat“ (ebd., 230). Bei der Verschriftlichung der eigenen Forschungsleistung sei es unabdingbar, zu dem gewählten Thema die „höchste lebende Autorität“ (ebd.) zu sein. Beim Schreiben meiner Forschungsarbeit war und ist es jedoch erforderlich, Ecos Postulat, das ich als Ausdruck einer dominanten wissenschaftlichen Normvorstellung interpretiere, umzudeuten.

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Diskussion, Limitierungen und Implikationen der empirischen Ergebnisse

  • Elisabeth Fessler

摘要

Umberto Eco (2010, 229) gibt den Rat, als Autor*innen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit mit „wissenschaftliche[m] Stolz“ aufzutreten: „Eine Arbeit über das Thema X zu schreiben bedeutet den Anspruch, daß bis dahin niemand so umfassend und so klar über diesen Gegenstand geschrieben hat“ (ebd., 230). Bei der Verschriftlichung der eigenen Forschungsleistung sei es unabdingbar, zu dem gewählten Thema die „höchste lebende Autorität“ (ebd.) zu sein. Beim Schreiben meiner Forschungsarbeit war und ist es jedoch erforderlich, Ecos Postulat, das ich als Ausdruck einer dominanten wissenschaftlichen Normvorstellung interpretiere, umzudeuten.