Dieses Kapitel beleuchtet das Ok-Modell der Transaktionsanalyse als dynamisches Zusammenspiel von Verhalten, Haltungen und Sein, wobei die ontologische Dimension des „Sein“ besondere Beachtung erhält. Sie besitzt eine hohe Relevanz beispielsweise für die Dynamiken komplexer Verhandlungen – in der Art und Weise, wie Menschen sich begegnen. Ontologie beschäftigt sich mit unserem grundlegenden Dasein in der Welt im Spannungsverhältnis zur äußeren Welt, die uns umgibt; diese Dimension des Modells wird in der transaktionsanalytischen Literatur wenig beschrieben, wirkt fast übersehen und ist doch wichtig, um die tiefe Wirkung des Modells zu verstehen. Das Kapitel zeigt Perspektiven der Soziologie und Philosophie und möchte insofern eine Bereicherung der etablierten psychologischen Blickwinkel des Modells liefern. Unser In-der-Welt-Sein gehört in den Bereich unserer Erfahrungswelt, die sprachlich schwer zu fassen ist; aus diesem Grund verweist das Kapitel zum besseren „Erspüren“ des Gesagten auf einige ikonografische Erzählungen aus dem Leben und Wirken Nelson Mandelas. Einige dieser Bilder sind gängiger Literatur entnommen, andere einem Austausch mit Verne Harris, dem Archivar der Nelson Mandela Stiftung, bei einem persönlichen Treffen in Johannesburg im Februar 2025. Ausgehend von der Betrachtung der Seins-Dimension des Ok-Modells macht das Kapitel vier Reflexionen zu den Themen mentale Übung, Moral, neuronale Synchronisation und Macht.

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Ontologischer Kontext des Konzepts der Lebensgrundpositionen

  • Ute Hagehülsmann,
  • Philip Jan Schäfer,
  • Bernd Kessel

摘要

Dieses Kapitel beleuchtet das Ok-Modell der Transaktionsanalyse als dynamisches Zusammenspiel von Verhalten, Haltungen und Sein, wobei die ontologische Dimension des „Sein“ besondere Beachtung erhält. Sie besitzt eine hohe Relevanz beispielsweise für die Dynamiken komplexer Verhandlungen – in der Art und Weise, wie Menschen sich begegnen. Ontologie beschäftigt sich mit unserem grundlegenden Dasein in der Welt im Spannungsverhältnis zur äußeren Welt, die uns umgibt; diese Dimension des Modells wird in der transaktionsanalytischen Literatur wenig beschrieben, wirkt fast übersehen und ist doch wichtig, um die tiefe Wirkung des Modells zu verstehen. Das Kapitel zeigt Perspektiven der Soziologie und Philosophie und möchte insofern eine Bereicherung der etablierten psychologischen Blickwinkel des Modells liefern. Unser In-der-Welt-Sein gehört in den Bereich unserer Erfahrungswelt, die sprachlich schwer zu fassen ist; aus diesem Grund verweist das Kapitel zum besseren „Erspüren“ des Gesagten auf einige ikonografische Erzählungen aus dem Leben und Wirken Nelson Mandelas. Einige dieser Bilder sind gängiger Literatur entnommen, andere einem Austausch mit Verne Harris, dem Archivar der Nelson Mandela Stiftung, bei einem persönlichen Treffen in Johannesburg im Februar 2025. Ausgehend von der Betrachtung der Seins-Dimension des Ok-Modells macht das Kapitel vier Reflexionen zu den Themen mentale Übung, Moral, neuronale Synchronisation und Macht.