Dieses Kapitel beleuchtet die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Soziale Arbeit aus zwei theoretischen Perspektiven: der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) nach Latour (1987; 1992; 1993), Callon und Law (1997), Callon und Latour (1992), Callon (1999, 2006) sowie dem Ansatz der Sozialen Konstruktion von Technologie (SCOT) nach Pinch und Bijker (1984) und Bijker (2008). Es wird aufgezeigt, wie KI-Systeme als nicht-menschliche Aktanten bestehende professionelle Netzwerke rekonfigurieren und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen ermöglichen. Das Kapitel verdeutlicht, dass die Integration von KI in die Soziale Arbeit nicht einem technologischen Determinismus folgt, sondern einen komplexen sozio-technischen Transformationsprozess darstellt, der aktive Mitgestaltung aller Beteiligten erfordert.

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Transformation der Sozialen Arbeit durch KI: Netzwerktheoretische und konstruktivistische Perspektiven

  • Christina S. Plafky,
  • Hannes Badertscher

摘要

Dieses Kapitel beleuchtet die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Soziale Arbeit aus zwei theoretischen Perspektiven: der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) nach Latour (1987; 1992; 1993), Callon und Law (1997), Callon und Latour (1992), Callon (1999, 2006) sowie dem Ansatz der Sozialen Konstruktion von Technologie (SCOT) nach Pinch und Bijker (1984) und Bijker (2008). Es wird aufgezeigt, wie KI-Systeme als nicht-menschliche Aktanten bestehende professionelle Netzwerke rekonfigurieren und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen ermöglichen. Das Kapitel verdeutlicht, dass die Integration von KI in die Soziale Arbeit nicht einem technologischen Determinismus folgt, sondern einen komplexen sozio-technischen Transformationsprozess darstellt, der aktive Mitgestaltung aller Beteiligten erfordert.