Die COVID-19-Pandemie stellte die akademische Designausbildung vor neue Herausforderungen, indem sie einen abrupten Wechsel von Präsenz- zu Online-Lehre erforderte. Dieser Beitrag untersucht die Auswirkungen dieser Transformation auf Lehr- und Lernprozesse im Designstudium, insbesondere im Bereich der ästhetischen Praxis im Kommunikationsdesign. Er beleuchtet die Anpassung traditioneller Formate wie Vorlesungen, Seminare, Übungen und Workshops an digitale Umgebungen und diskutiert die Vor- und Nachteile der Online- und hybriden Lehre. Zentrale Themen zu den Voraussetzungen einer spezifischen Didaktik und den Anforderungen des Designstudiums bilden Theorien und Modelle des Learning by Doing, der reflektierenden Praxis sowie der Umgang mit Kreativität und Fehlerkultur im Designprozess. Die Integration digitaler Werkzeuge zeigt das Potenzial und die Grenzen virtueller Lehrmethoden auf. Gleichzeitig wird die veränderte mediale Wahrnehmung von Studierenden reflektiert, insbesondere ihre Nutzung interaktiver Plattformen und asynchroner Lernangebote. Die Ergebnisse einer Studie zu ergänzenden digitalen Lernangeboten unterstreichen die Notwendigkeit, digitale Transformation nicht nur als technische Anpassung, sondern als didaktische Neuausrichtung zu begreifen, die Kreativität fördert und innovative Lernprozesse ermöglicht.

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Lehren und Lernen im Home-Office –Designstudium in der digitalen Transformation

  • Christof Breidenich

摘要

Die COVID-19-Pandemie stellte die akademische Designausbildung vor neue Herausforderungen, indem sie einen abrupten Wechsel von Präsenz- zu Online-Lehre erforderte. Dieser Beitrag untersucht die Auswirkungen dieser Transformation auf Lehr- und Lernprozesse im Designstudium, insbesondere im Bereich der ästhetischen Praxis im Kommunikationsdesign. Er beleuchtet die Anpassung traditioneller Formate wie Vorlesungen, Seminare, Übungen und Workshops an digitale Umgebungen und diskutiert die Vor- und Nachteile der Online- und hybriden Lehre. Zentrale Themen zu den Voraussetzungen einer spezifischen Didaktik und den Anforderungen des Designstudiums bilden Theorien und Modelle des Learning by Doing, der reflektierenden Praxis sowie der Umgang mit Kreativität und Fehlerkultur im Designprozess. Die Integration digitaler Werkzeuge zeigt das Potenzial und die Grenzen virtueller Lehrmethoden auf. Gleichzeitig wird die veränderte mediale Wahrnehmung von Studierenden reflektiert, insbesondere ihre Nutzung interaktiver Plattformen und asynchroner Lernangebote. Die Ergebnisse einer Studie zu ergänzenden digitalen Lernangeboten unterstreichen die Notwendigkeit, digitale Transformation nicht nur als technische Anpassung, sondern als didaktische Neuausrichtung zu begreifen, die Kreativität fördert und innovative Lernprozesse ermöglicht.