Kap. 6 beleuchtet die wachsende Bedeutung Künstlicher Intelligenz (KI) im Kontext kommunaler Kommunikation. Es stellt die Frage, welche Potenziale KI für Verwaltungen bietet – insbesondere im Hinblick auf Effizienz, Zielgruppenansprache und strategische Kommunikation – und welche Herausforderungen und Grenzen dabei zu beachten sind. Ausgehend von aktuellen technologischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Trends werden konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI-Anwendungen in der Verwaltung vorgestellt. Dabei reicht das Spektrum von textgenerierenden Tools über Chatbots bis hin zu Analyseverfahren, die Kommunikationsverhalten oder Resonanz auswerten können. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterscheidung zwischen interner und externer Nutzung: Intern kann KI zur Entlastung beitragen, Routinen automatisieren und Informationsflüsse verbessern. Extern ermöglicht sie eine personalisierte, zeitnahe und barriereärmere Ansprache von Bürger:innen – etwa über automatisierte Antworten, smarte Assistenten oder visuelle Unterstützung. Gleichzeitig stellt das Kapitel die Frage, wie sich der Einsatz von KI auf das Selbstverständnis kommunaler Kommunikation auswirkt: Welche Rolle bleibt für den Menschen? Wie lassen sich ethische Prinzipien, Datenschutz und Transparenz wahren? Und inwiefern kann der Einsatz von KI sogar ein strategisches Ziel verfolgen – hin zu einer proaktiven, lernenden und bürgerzentrierten Verwaltung? Kap. 6 versteht sich als Impuls: Es zeigt auf, welche Chancen sich eröffnen, wenn neue Technologien nicht als Selbstzweck eingesetzt werden, sondern bewusst als Werkzeug zur Weiterentwicklung kommunaler Kommunikation.

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Exkurs: KI in der Kommunikation in Kommunen

  • Thomas Breyer-Mayländer,
  • Klaus Effing,
  • Marion Effing

摘要

Kap. 6 beleuchtet die wachsende Bedeutung Künstlicher Intelligenz (KI) im Kontext kommunaler Kommunikation. Es stellt die Frage, welche Potenziale KI für Verwaltungen bietet – insbesondere im Hinblick auf Effizienz, Zielgruppenansprache und strategische Kommunikation – und welche Herausforderungen und Grenzen dabei zu beachten sind. Ausgehend von aktuellen technologischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Trends werden konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI-Anwendungen in der Verwaltung vorgestellt. Dabei reicht das Spektrum von textgenerierenden Tools über Chatbots bis hin zu Analyseverfahren, die Kommunikationsverhalten oder Resonanz auswerten können. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterscheidung zwischen interner und externer Nutzung: Intern kann KI zur Entlastung beitragen, Routinen automatisieren und Informationsflüsse verbessern. Extern ermöglicht sie eine personalisierte, zeitnahe und barriereärmere Ansprache von Bürger:innen – etwa über automatisierte Antworten, smarte Assistenten oder visuelle Unterstützung. Gleichzeitig stellt das Kapitel die Frage, wie sich der Einsatz von KI auf das Selbstverständnis kommunaler Kommunikation auswirkt: Welche Rolle bleibt für den Menschen? Wie lassen sich ethische Prinzipien, Datenschutz und Transparenz wahren? Und inwiefern kann der Einsatz von KI sogar ein strategisches Ziel verfolgen – hin zu einer proaktiven, lernenden und bürgerzentrierten Verwaltung? Kap. 6 versteht sich als Impuls: Es zeigt auf, welche Chancen sich eröffnen, wenn neue Technologien nicht als Selbstzweck eingesetzt werden, sondern bewusst als Werkzeug zur Weiterentwicklung kommunaler Kommunikation.