Der Beitrag beleuchtet die aktuelle Personalsituation in der Sozialen Arbeit aus gewerkschaftlicher Perspektive. Er analysiert, wie der wachsende Personalmangel mit Tendenzen der Deprofessionalisierung zusammenhängt und welche Verantwortung Gewerkschaften in diesem Kontext tragen. Alsago argumentiert, dass der Fachkräftemangel nicht nur statistisch messbar, sondern vor allem durch Überlastung, Qualitätsverlust und strukturelle Standardabsenkungen in der Praxis spürbar ist. Exemplarisch wird die Entwicklung im Arbeitsfeld Kindertagesbetreuung skizziert, in dem Professionalisierungsfortschritte durch politische und ökonomische Rahmenbedingungen gefährdet werden. Der Beitrag zeigt, dass sowohl individuelle als auch kollektive Deprofessionalisierungsprozesse das professionelle Handeln einschränken. Zugleich betont Alsago die Notwendigkeit solidarischer gewerkschaftlicher Organisierung, um Handlungsspielräume zu verteidigen, Standards zu sichern und eine zukunftsfähige Soziale Arbeit zu gestalten.

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Personalmangel in der Sozialen Arbeit – Katalysator für Deprofessionalisierung? Der Umgang mit der Personalsituation aus Sicht einer Gewerkschaft

  • Elke Alsago

摘要

Der Beitrag beleuchtet die aktuelle Personalsituation in der Sozialen Arbeit aus gewerkschaftlicher Perspektive. Er analysiert, wie der wachsende Personalmangel mit Tendenzen der Deprofessionalisierung zusammenhängt und welche Verantwortung Gewerkschaften in diesem Kontext tragen. Alsago argumentiert, dass der Fachkräftemangel nicht nur statistisch messbar, sondern vor allem durch Überlastung, Qualitätsverlust und strukturelle Standardabsenkungen in der Praxis spürbar ist. Exemplarisch wird die Entwicklung im Arbeitsfeld Kindertagesbetreuung skizziert, in dem Professionalisierungsfortschritte durch politische und ökonomische Rahmenbedingungen gefährdet werden. Der Beitrag zeigt, dass sowohl individuelle als auch kollektive Deprofessionalisierungsprozesse das professionelle Handeln einschränken. Zugleich betont Alsago die Notwendigkeit solidarischer gewerkschaftlicher Organisierung, um Handlungsspielräume zu verteidigen, Standards zu sichern und eine zukunftsfähige Soziale Arbeit zu gestalten.