Seit den frühen 1990er-Jahren entwickelte sich der Gedanke um und der Wunsch nach vergleichbaren Rahmenbedingungen hinsichtlich der Ausbildung zukünftiger Musikschullehrkräfte, die bis dato nicht gegeben waren (vgl. Meyer/Stiller 2020, 102). Man stellte fest, dass sich die Bedingungen insgesamt je nach Hochschule, Konservatorien und Akademien unterschieden, was man besonders mit Blick auf die berufliche Situation der Absolvent*innen ändern wollte. So kam es 1994 zur Gründung des Arbeitskreises Elementare Musikpädagogik an Ausbildungsinstitutionen in Deutschland (AEMP) (vgl. ebd.). Zunehmend, aber erst zögerlich etabliert sich der Gedanke und das die gesamte Lebensspanne des Menschen umfassende Konzept der EMP an den Musikschulen, Konservatorien und Musikhochschulen in Deutschland, aber auch in Österreich (vgl. Ribke 1995, 2002; Ribke/Metz 2001; Nykrin 2005; Dartsch u. a. 2020a, b). Eine Entwicklung, die bis heute zuletzt deshalb nicht abgeschlossen ist, weil sie auch in die gewachsenen und etablierten Strukturen der jeweiligen Institution eingriff und eingreift, was nicht immer nur auf offene Ohren stieß und stößt. Für das Studium der EMP gilt nach wie vor folgende Aussage von Ribke (1997a, 16 in Meyer/Stiller 2020, 104):

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Juliane Ribke und die Elementare Musikpädagogik (EMP)

  • Ludger Kowal-Summek

摘要

Seit den frühen 1990er-Jahren entwickelte sich der Gedanke um und der Wunsch nach vergleichbaren Rahmenbedingungen hinsichtlich der Ausbildung zukünftiger Musikschullehrkräfte, die bis dato nicht gegeben waren (vgl. Meyer/Stiller 2020, 102). Man stellte fest, dass sich die Bedingungen insgesamt je nach Hochschule, Konservatorien und Akademien unterschieden, was man besonders mit Blick auf die berufliche Situation der Absolvent*innen ändern wollte. So kam es 1994 zur Gründung des Arbeitskreises Elementare Musikpädagogik an Ausbildungsinstitutionen in Deutschland (AEMP) (vgl. ebd.). Zunehmend, aber erst zögerlich etabliert sich der Gedanke und das die gesamte Lebensspanne des Menschen umfassende Konzept der EMP an den Musikschulen, Konservatorien und Musikhochschulen in Deutschland, aber auch in Österreich (vgl. Ribke 1995, 2002; Ribke/Metz 2001; Nykrin 2005; Dartsch u. a. 2020a, b). Eine Entwicklung, die bis heute zuletzt deshalb nicht abgeschlossen ist, weil sie auch in die gewachsenen und etablierten Strukturen der jeweiligen Institution eingriff und eingreift, was nicht immer nur auf offene Ohren stieß und stößt. Für das Studium der EMP gilt nach wie vor folgende Aussage von Ribke (1997a, 16 in Meyer/Stiller 2020, 104):