Geschlechtergerechte Sprache als Gegenstand kollektiven/organisationalen Lernens
摘要
Geschlechtergerechte Sprache ist ein dauerhaftes Streitthema. Und auch wenn die alltägliche Sprachpraxis nicht als gerecht bezeichnet werden kann, sind doch in den vergangenen Jahrzehnten substanzielle Fortschritte in dieser Richtung erzielt worden. Von der unkommentierten Nutzung des sogenannten generischen Maskulinums bis zur Verwendung von Symbolen der Geschlechterdiversität (und sei sie noch so umstritten) war es ein weiter Weg. Der Beitrag untersucht Diesen dokumentenanalytisch aus der Perspektive, ob und wie Kollektive Gerechtigkeit (i. S. einer gerechteren Sprachpraxis) lernen. Er nutzt dabei eine organisationspädagogische Perspektive auf kollektives Lernen.