Im Kern statt an den Rändern. Über das Unbehagen der qualitativen Forschung an einem puristischen Methodenverständnis
摘要
Ausgehend von der Annahme, dass sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden, erstens, notwendig mit Einschränkungen von möglichen empirischen Aussagen einhergehen und, zweitens, methodische Forschung mit Kuhn der Sphäre der normal science und des puzzle-solving und nicht der revolutionary science angehört, werden Implikationen eines solchen ‚puristischen‘ Methodenverständnisses für Fragen der Methodenentwicklung – wie Triangulation, Hybridisierung, mixed-methods – skizziert und an einem Beispiel aus der Forschungspraxis mit der Objektiven Hermeneutik illustriert.