Zunächst wird auf die Bedeutung der Lebenszykluskosten eingegangen – in Abgrenzung zu allen Bestrebungen – bei Entscheidungen lediglich auf die Upfront-Kosten der Beschaffung (und ggf. Entwicklung) zu schauen. Hierbei soll deutlich gemacht werden, warum es so wichtig ist, und bei welcher Art von Entscheidungen es erforderlich ist, die Kosten des gesamten Lebenszyklus (eines Projektes) zu betrachten. In dem darauf anschließenden Kapitel wird auf die „Methode Kostenschätzung“ eingegangen. Es werden holzschnittartig und in Brühwürfelformat die – auch in der Literatur und den einschlägigen Vorschriften angeführten – Methoden beschrieben, mit den Erkenntnissen, wann in einem Projektfortschritt eine Methode sinnvoll erscheint, und zu welchen Fragestellungen eine jeweilige Methode herangezogen werden kann. Abschließend steht der Durchführende der Methode Kostenschätzung – der Cost Engineer – im Zentrum. Das letzte Kapitel beleuchtet die (wechselnden) Aufgaben und Herausforderungen des Cost Engineers, nicht nur vor dem Hintergrund des technischen Fortschritts, der sich in Standardisierung, Digitalisierung und in Zukunft sog. KI manifestiert, sondern auch der Herkulesaufgabe, sich als Methodenexperte kreuz und quer durch eine große Organisation zu bewegen auf der Suche nach Daten und Fachexpertise, die der Methodenexperte Cost Engineer nicht natürlicherweise mitbringt.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Methoden und Praxis der Lebenszykluskostenschätzung

  • Heiko Großmann

摘要

Zunächst wird auf die Bedeutung der Lebenszykluskosten eingegangen – in Abgrenzung zu allen Bestrebungen – bei Entscheidungen lediglich auf die Upfront-Kosten der Beschaffung (und ggf. Entwicklung) zu schauen. Hierbei soll deutlich gemacht werden, warum es so wichtig ist, und bei welcher Art von Entscheidungen es erforderlich ist, die Kosten des gesamten Lebenszyklus (eines Projektes) zu betrachten. In dem darauf anschließenden Kapitel wird auf die „Methode Kostenschätzung“ eingegangen. Es werden holzschnittartig und in Brühwürfelformat die – auch in der Literatur und den einschlägigen Vorschriften angeführten – Methoden beschrieben, mit den Erkenntnissen, wann in einem Projektfortschritt eine Methode sinnvoll erscheint, und zu welchen Fragestellungen eine jeweilige Methode herangezogen werden kann. Abschließend steht der Durchführende der Methode Kostenschätzung – der Cost Engineer – im Zentrum. Das letzte Kapitel beleuchtet die (wechselnden) Aufgaben und Herausforderungen des Cost Engineers, nicht nur vor dem Hintergrund des technischen Fortschritts, der sich in Standardisierung, Digitalisierung und in Zukunft sog. KI manifestiert, sondern auch der Herkulesaufgabe, sich als Methodenexperte kreuz und quer durch eine große Organisation zu bewegen auf der Suche nach Daten und Fachexpertise, die der Methodenexperte Cost Engineer nicht natürlicherweise mitbringt.