Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der multimethodischen Untersuchung zum langfristigen Health Tracking zusammen und diskutiert deren Bedeutung. Es zeigt, dass alle drei Formen der Nutzungsintention—Stärke, Selbst- und Fremdbestimmung—wichtig für die langfristige Nutzung sind. Soziale Faktoren fördern vor allem die fremdbestimmte Intention, während Autonomie- und Kompetenzerleben die Nutzung aus selbstbestimmter Intention unterstützen. Der Vergleich aktiver und inaktiver Nutzer:innen verdeutlicht Unterschiede in den Einflussfaktoren sowie den ambivalenten Einfluss sozialer Determinanten. Langfristiges Nutzungsverhalten entsteht je nach körperlicher Aktivität unterschiedlich: Aktive Nutzer:innen verwenden ihren Health Tracker vorwiegend aus einer fremdbestimmten Intention, geprägt durch Lifestyle Image und Community, während bei inaktiven Nutzer:innen vor allem Gewohnheit und Intensionsstärke, beeinflusst durch Funktionalität und zielgebundene Effektivität, maßgeblich sind. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse, um insbesondere inaktive Zielgruppen besser zu verstehen und deren Nutzungserlebnis gezielt zu verbessern.

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Fazit und Diskussion

  • Tabea Kremer

摘要

Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der multimethodischen Untersuchung zum langfristigen Health Tracking zusammen und diskutiert deren Bedeutung. Es zeigt, dass alle drei Formen der Nutzungsintention—Stärke, Selbst- und Fremdbestimmung—wichtig für die langfristige Nutzung sind. Soziale Faktoren fördern vor allem die fremdbestimmte Intention, während Autonomie- und Kompetenzerleben die Nutzung aus selbstbestimmter Intention unterstützen. Der Vergleich aktiver und inaktiver Nutzer:innen verdeutlicht Unterschiede in den Einflussfaktoren sowie den ambivalenten Einfluss sozialer Determinanten. Langfristiges Nutzungsverhalten entsteht je nach körperlicher Aktivität unterschiedlich: Aktive Nutzer:innen verwenden ihren Health Tracker vorwiegend aus einer fremdbestimmten Intention, geprägt durch Lifestyle Image und Community, während bei inaktiven Nutzer:innen vor allem Gewohnheit und Intensionsstärke, beeinflusst durch Funktionalität und zielgebundene Effektivität, maßgeblich sind. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse, um insbesondere inaktive Zielgruppen besser zu verstehen und deren Nutzungserlebnis gezielt zu verbessern.