Ein erster, grundlegender Befund ist, dass sich das theoretische Konzept von Kindheit als Bestandteil einer generationalen Ordnung im Material als sehr anschlussfähig erweist und empirisch bestätigt. So antwortet ein Kind etwa auf die Frage, was seiner Meinung nach nicht gut daran sei, ein Kind zu sein: „Was nicht gut daran ist, ein Kind zu sein, ist, dass man eben als Erwachsener so gut wie alles machen kann, was man möchte“. Indem das Kind die Frage, die auf Merkmale von Kindheit abzielt, beantwortet, indem es beschreibt, wie es ist, erwachsen zu sein, kommt der relationale Charakter von Kindheit und Erwachsenheit zum Ausdruck.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Ergebnisse

  • Miriam Kost

摘要

Ein erster, grundlegender Befund ist, dass sich das theoretische Konzept von Kindheit als Bestandteil einer generationalen Ordnung im Material als sehr anschlussfähig erweist und empirisch bestätigt. So antwortet ein Kind etwa auf die Frage, was seiner Meinung nach nicht gut daran sei, ein Kind zu sein: „Was nicht gut daran ist, ein Kind zu sein, ist, dass man eben als Erwachsener so gut wie alles machen kann, was man möchte“. Indem das Kind die Frage, die auf Merkmale von Kindheit abzielt, beantwortet, indem es beschreibt, wie es ist, erwachsen zu sein, kommt der relationale Charakter von Kindheit und Erwachsenheit zum Ausdruck.