Das 2. Kapitel widmet sich der Entstehung der Religionssoziologie in der Schweiz. Anhand einer zentralen Person der schweizerischen Religionssoziologie, Roland J. Campiche, wird einer Verflechtungsgeschichte nachgegangen, deren Zentrum eine spezifische Leitidee bildete, welche nach Ende des Zweiten Weltkrieges nicht nur in der Schweiz, sondern international der empirisch ausgerichteten Religionssoziologie vorausging. Mit dieser ersten Leitidee wird der implizite Glaube dieser Forschungsrichtung an die empirische Messbarkeit der sozialen Wirklichkeit rekonstruiert.

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Das Selbstverständnis der frühen Religionssoziologie in der Schweiz – zur Leitidee der empirischen Wirklichkeit

  • Simon Michel

摘要

Das 2. Kapitel widmet sich der Entstehung der Religionssoziologie in der Schweiz. Anhand einer zentralen Person der schweizerischen Religionssoziologie, Roland J. Campiche, wird einer Verflechtungsgeschichte nachgegangen, deren Zentrum eine spezifische Leitidee bildete, welche nach Ende des Zweiten Weltkrieges nicht nur in der Schweiz, sondern international der empirisch ausgerichteten Religionssoziologie vorausging. Mit dieser ersten Leitidee wird der implizite Glaube dieser Forschungsrichtung an die empirische Messbarkeit der sozialen Wirklichkeit rekonstruiert.