Aus den im vierten Kapitel hervorgehenden Forschungsergebnissen ist ersichtlich geworden, dass Mädchen und Frauen in audiovisuellen Angeboten weiterhin nicht nur unterrepräsentiert sind, sondern zudem weniger Vielfalt in Bezug auf Rollenbilder erfahren sowie entlang veralteter Stereotype dargestellt, hierdurch Einschränkungen innerhalb von aufgezeigten Möglichkeitsräumen inszeniert und reproduziert werden. So fokussiert sich die Abbildung weiblicher Figuren oftmals „[…] on a one-dimensional physicality rather than presenting a multifaceted character complete with physical, emotional, and intellectual strength” (Walsh 2019b, S. 13). Im Gegenzug geht es entsprechend darum, dass “The plurality of human experiences must be incorporated into the heroine to allow her to transcend media consumers’ personal experiences so that they can go on a journey together through the fantastical world […]” (ebd., S. 21). In diesem Kapitel werden nun anhand der Methode der Figurenanalyse die Prinzessinnen der fiktionalen Fantasiewelt von „She-Ra and the Princesses of Power“ in ihrer physiologischen, psychologischen sowie sozialen/kulturellen/historischen Dimension erfasst. Die sich hieraus ergebenen Charakterprofile sollen darüber Aufschluss geben, inwiefern es sich um Stereotype reproduzierende oder dekonstruierende Figuren handelt und wie ebendiese durch ihre Einbettung in den audiovisuellen Erzähltext zur Gestaltung des angebotenen Möglichkeitsraums beitragen, inwiefern dieser einschränkende Restriktionen oder vielfältige Frei- und Spielräume anbietet, ob es sich diesbezüglich um ein- oder mehrdimensionale Figurenkonzeptionen handelt.

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Prinzessinnen als Diversifikation eines weiblichen Rollentypus

  • Denis Sasse

摘要

Aus den im vierten Kapitel hervorgehenden Forschungsergebnissen ist ersichtlich geworden, dass Mädchen und Frauen in audiovisuellen Angeboten weiterhin nicht nur unterrepräsentiert sind, sondern zudem weniger Vielfalt in Bezug auf Rollenbilder erfahren sowie entlang veralteter Stereotype dargestellt, hierdurch Einschränkungen innerhalb von aufgezeigten Möglichkeitsräumen inszeniert und reproduziert werden. So fokussiert sich die Abbildung weiblicher Figuren oftmals „[…] on a one-dimensional physicality rather than presenting a multifaceted character complete with physical, emotional, and intellectual strength” (Walsh 2019b, S. 13). Im Gegenzug geht es entsprechend darum, dass “The plurality of human experiences must be incorporated into the heroine to allow her to transcend media consumers’ personal experiences so that they can go on a journey together through the fantastical world […]” (ebd., S. 21). In diesem Kapitel werden nun anhand der Methode der Figurenanalyse die Prinzessinnen der fiktionalen Fantasiewelt von „She-Ra and the Princesses of Power“ in ihrer physiologischen, psychologischen sowie sozialen/kulturellen/historischen Dimension erfasst. Die sich hieraus ergebenen Charakterprofile sollen darüber Aufschluss geben, inwiefern es sich um Stereotype reproduzierende oder dekonstruierende Figuren handelt und wie ebendiese durch ihre Einbettung in den audiovisuellen Erzähltext zur Gestaltung des angebotenen Möglichkeitsraums beitragen, inwiefern dieser einschränkende Restriktionen oder vielfältige Frei- und Spielräume anbietet, ob es sich diesbezüglich um ein- oder mehrdimensionale Figurenkonzeptionen handelt.