Der Medienwissenschaftler Werner Faulstich formulierte es solchermaßen, dass audiovisuelle Texte, bei ihm der Spielfilm, nicht analysiert werden müssen, man auch einfach Spaß mit ihnen haben, sie als pures Unterhaltungsprogramm auf sich wirken lassen kann. Aber es gibt die Möglichkeit der Analyse, der tiefergehenden Auseinandersetzung und einem damit einhergehenden Erkenntnisgewinn, so besteht „ein grundsätzlicher Unterschied erstens zwischen dem emotionalen Erleben eines Films, gelegentlich verbunden mit einem spontanen Nachdenken über den Film, und zweitens der systematischen, methodisch reflektierten, analytischen Beschäftigung mit dem Film“ (ebd.) um durch ebenjene zweite Variante das audiovisuelle Produkt als Kommunikationsprozess zu betrachten, „bei dem idealtypisch Produzent (Regisseur) und Rezipient (Zuschauer) miteinander in Verbindung treten und durch das jeweilige Werk ästhetische Erfahrungen vermittelt bzw. konstituiert werden“. In der vorliegenden Arbeit soll die Filmanalyse, die durch ebenjenen Werner Faulstich als methodische Auseinandersetzung mit audiovisuellen Angeboten im Kontext von Bewegtbild entwickelt worden ist, verwendet werden, um sich dem zuvor dargestellten Erkenntnisinteresse anzunähern und die formulierten Forschungsfragen zu beantworten.

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Die Erschließung einer Animationsserie und deren Figurenensemble

  • Denis Sasse

摘要

Der Medienwissenschaftler Werner Faulstich formulierte es solchermaßen, dass audiovisuelle Texte, bei ihm der Spielfilm, nicht analysiert werden müssen, man auch einfach Spaß mit ihnen haben, sie als pures Unterhaltungsprogramm auf sich wirken lassen kann. Aber es gibt die Möglichkeit der Analyse, der tiefergehenden Auseinandersetzung und einem damit einhergehenden Erkenntnisgewinn, so besteht „ein grundsätzlicher Unterschied erstens zwischen dem emotionalen Erleben eines Films, gelegentlich verbunden mit einem spontanen Nachdenken über den Film, und zweitens der systematischen, methodisch reflektierten, analytischen Beschäftigung mit dem Film“ (ebd.) um durch ebenjene zweite Variante das audiovisuelle Produkt als Kommunikationsprozess zu betrachten, „bei dem idealtypisch Produzent (Regisseur) und Rezipient (Zuschauer) miteinander in Verbindung treten und durch das jeweilige Werk ästhetische Erfahrungen vermittelt bzw. konstituiert werden“. In der vorliegenden Arbeit soll die Filmanalyse, die durch ebenjenen Werner Faulstich als methodische Auseinandersetzung mit audiovisuellen Angeboten im Kontext von Bewegtbild entwickelt worden ist, verwendet werden, um sich dem zuvor dargestellten Erkenntnisinteresse anzunähern und die formulierten Forschungsfragen zu beantworten.